Aktuell

Eishockey meets Basketball – Teil 2

Was vergangenes Jahr bereits eine spannende Herausforderung war, entpuppte sich auch in diesem Jahr wieder als tolle Erfahrung für Eishockey- und Basketballspieler. Nachdem die NBBL-Mannschaft der Porsche Basketball-Akademie im Sommer 2017 bei der U20 der Bietigheim Steelers die Welt des Eishockeys kennenlernen durfte, luden die Korb-Artisten nun zu einem Gegenbesuch in die Rundsporthalle nach Ludwigsburg ein.

Sowohl Basketballer als auch Eishockeyspieler gingen das Training motiviert an. Nach einem umfangreichen Warm-Up, bei dem sich die Sportler mit Kräftigungsübungen auf die gemeinsame Trainingseinheit einstimmen konnten, folgte ein abwechslungsreiches Stationentraining. Sowohl die Trainer als auch die Basketballer selbst zeigten den Steelers dabei die Grundlagentechniken des Dribbelns und Werfens. In gemischten Teams und bei einem Abschlussmatch konnten die Bietigheimer den Jungs der Porsche BBA schließlich ihr Talent am Korb beweisen.

Wie viel Spaß die Nachwuchstalente hatten und wie Trainer und Spieler das Training erlebt haben, gibt’s im Video auf der Turbo für Talente Website zu sehen: Link

Von der Relegationsrunde bis auf Platz 3 in Deutschland

Was für eine Reise für das JBBL-Team der Porsche Basketball-Akademie! Nachdem man in der Saison 2016/17 noch in der Relegationsrunde um den Klassenerhalt gekämpft hatte, stürmte die Mannschaft von Head Coach Ross Jorgusen in der abgelaufenen Spielzeit der U16-Bundesliga bis ins TOP4-Turnier um die Deutsche Meisterschaft und beendete 2017/18 mit dem Gewinn der Bronzemedaille.

Als das Porsche BBA-Team im vergangenen Sommer zum Trainingsauftakt zusammenkam, war nicht klar, was in der Saison 2017/18 von den Jorgusen-Schützlingen zu erwarten war. Ein Großteil der Mannschaft hatte bereits im Jahr zuvor im Kader des U16-Bundesligateams gestanden und dabei zum ersten Mal die Hauptrunde verpasst, sodass man den Gang in die Relegationsrunde hatte antreten müssen. Nachdem die 2002er Raphail Chatzidamianidis, Patrick Eberle, Tom Horner, Savvas Tasoulis, Lukas Strohm, Laurin Laib, Ariel Hukporti und Nico Santana Mojica hierbei ohne Niederlage geblieben waren und der Klassenerhalt souverän gesichert werden konnte, hatte man sich für die neue Saison zumindest die Rückkehr ins Playoff-Geschehen vorgenommen. Dafür wurde die Mannschaft mit den Neuzugängen Marko Tucic (Fellbach), Dejan Bruce (Weinheim), Daniel Meeh (Würzburg) und Edonis Paqarada (Kirchheim) sowie Jacob Patrick, Alessio Calamita, Nelson Okafor, Owen Irorere und Denis Schnakenberg aus dem erfolgreichen U14-Team der BSG Ludwigsburg verstärkt. Desweiteren wurde Head Coach Ross Jorgusen mit Robert Geier ein neuer Assistenztrainer an die Seite gestellt, während Marc Salzer sich weiterhin als Athletiktrainer verantwortlich zeigte und Cihan Akmaz die Mannschaft als Physiotherapeut betreute. Mit der führenden mittelständischen Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ebner Solz wurde außerdem ein starker neuer Partner gefunden, der das JBBL-Team als Hauptförderer tatkräftig unterstützte.

Nach einem intensiven Sommerprogramm stellte man in der nach einem neuen Modus gespielten Vorrunde souverän sicher, dass man wieder in die Hauptrunde zurückkehren würde. In sechs Spielen musste man sich lediglich gegen den Tabellenführer aus Ulm geschlagen geben, sodass man es anschließend außerdem mit den Mannschaften aus Tübingen und Urpring sowie den Teams von Jahn und Bayern München zu tun bekam. Ohne U16-Nationalspieler Ariel Hukporti, der bis zu diesem Zeitpunkt ausschließlich im NBBL-Team der Porsche BBA eingesetzt wurde, erlebten die Barockstädter in der Hauptrunde „Ups & Downs“. Siege in den Württembergischen Duellen gegen Tübingen und Urspring standen zwei ärgerliche Niederlagen gegen die Bayern gegenüber, während man beim Auswärtsspiel gegen Jahn München zu Beginn des Kalenderjahres 2018 wohl seine schwächste Saisonleistung ablieferte. In den letzten Hauptrundenspielen war dem Porsche BBA-Team jedoch schon anzumerken, dass es so langsam „klick“ gemacht hatte, was sich beispielsweise im Heimsieg gegen den Spitzenreiter aus Ulm wiederspiegelte, sodass man mit Selbstvertrauen in die Playoffs ging.

In der KO-Runde konnten die Ludwigsburger nun auch auf die Unterstützung von Hukporti zählen, der das Team pünktlich zum ersten Playoff-Duell gegen das Team Bonn/Rhöndorf verstärkte. Mit 23 Punkten und 11 Rebounds führte der Nationalspieler die Porsche BBA’ler zu einem 74:67 Heimsieg in Spiel 1, ehe eine geschlossene Mannschaftsleistung im Auswärtsspiel den „Sweep“ perfekt machen und man ins Achtelfinale einziehen konnte. Hier erwarteten nun die meisten Experten das Saisonende der Barockstädter, traf man im Feld der 16 besten Teams aus die bis dahin noch ungeschlagene Mannschaft aus Frankfurt. Die Hessen waren in 16 Partien ohne Niederlage geblieben und hatten ihre Spiele in der Hauptrunde mit einem Abstand von durchschnittlich über 20 Punkten gewonnen, sodass Ludwigsburg als klarer Außenseiter in die „best-of-three“ Serie ging. Das Porsche BBA-Team präsentierte sich allerdings keineswegs wie ein Außenseiter, klaute gleich das erste Spiel in Frankfurt und machte im Heimspiel mit einem 57:51 Sieg den Deckel drauf, um den vermeintlichen Favoriten um MVP Len Schoormann vorzeitig in die Sommerpause zu schicken. Hätte das Erreichen des Viertelfinales bereits als großer Erfolg gezählt, waren die Jorgusen-Schützlinge nun hungrig auf mehr und so sollte im Duell mit Jahn München unbedingt der TOP4-Einzug klar gemacht werden. Mit einem überzeugenden Heimsieg in Spiel 1 legte man erfolgreich vor, musste sich dann jedoch in München unglücklich geschlagen geben, sodass es zu einer entscheidenden dritten Partie kam. Ludwigsburg schaffte es dabei, die erste Playoff-Niederlage gut wegzustecken und in dramatischer Art und Weise Spiel 3 für sich zu entscheiden.

Nach 2011 und 2015 reiste die JBBL-Mannschaft der Porsche BBA am letzten Maiwochenende also zum dritten Mal zum TOP4-Turnier um die Deutsche Meisterschaft in der U16-Bundesliga. Die Auslosung ergab ein Halbfinalduell gegen Titelverteidiger ALBA Berlin, das sich im Nachhinein wohl als das schwerste Los herausstellte. Die Mannschaft aus der Hauptstadt war am Wochenende in der Artland Arena in Quakenbrück das Maß aller Dinge und konnte sich durch Siege gegen Ludwigsburg und Bayern München verdient den Titel sichern. Nach dem grandiosen Playoff-Run schafften es die Barockstädter im Duell mit den Berlinern nicht ihren besten Basketball auf das Parkett zu bringen und mussten sich letztlich deutlich mit 60:89 geschlagen geben. „Wir sind leider schlecht in das Spiel gestartet. Uns hat die nötige Intensität gefehlt, mit der wir eigentlich ins Spiel gehen wollten, während ALBA sehr selbstbewusst aufgetreten ist und unsere Fehler knallhart bestraft hat. Durch den konstant hohen Druck des Gegners sind wir nicht wirklich zu unserem Spiel gekommen und haben uns zu viele einfache Fehler geleistet. Berlin hat sehr viel Talent in der Mannschaft und ist exzellent gecoacht, Glückwunsch an ALBA zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft“, so Head Coach Jorgusen, der beim TOP4 zusätzliche Unterstützung von den Porsche BBA-Coaches Johannes Hübner und Colin Bubeck erhielt, zur Halbfinalniederlage. Trotzdem nimmt der US-Amerikaner den Auftritt beim TOP4 als tolle Erfahrung für seine Mannschaft mit und zeigt sich stolz über das Abschneiden der Porsche BBA-Truppe, die die Saison 2017/18 auf Platz 3 in Deutschland beendete: „Es war eine großartige Saison. Zu Beginn wussten wir nicht genau, wo uns die Reise hinführen wird, die Spieler haben jedoch riesige Schritte in ihrer Entwicklung gemacht und das ganze Team stand voll und ganz dahinter, dass wir unser Ziel, in jedem Training besser zu werden, erreichen. Am Ende ins TOP4 einzuziehen, ist ein toller Erfolg und ich möchte mich bei allen Beteiligten für die Unterstützung in dieser Saison bedanken.“

Während Jorgusen bereits 2015 an der Seitenlinie gestanden hatte, als die Porsche BBA beim TOP4 in Hagen die bislang einzige Deutsche Meisterschaft in der U16-Bundesliga feiern konnte, war für seinen Assistenten Robert Geier 2017/18 die erste Saison im Jugendleistungsbereich. Der 26-Jährige war in den vergangenen drei Jahren Jugendmanager beim Partnerverein aus Tamm/Bietigheim und blickt auf ein ereignisreiches erstes Jahr in der Porsche Basketball-Akademie zurück: „Die Saison hätte fast nicht besser laufen können. Ich habe in Ludwigsburg tolle Einblicke in die professionelle Leistungsförderung junger Nachwuchstalente bekommen, die von jedem Beteiligten tagtäglich das Maximum fordert. Für mich war es ein Privileg mit einem erfahrenen Trainer wie Ross Jorgusen zusammenzuarbeiten, von ihm zu lernen und ihn zu unterstützen. Dass unser gemeinsamer Weg dann bis ins TOP4 gebracht hat, war dann  natürlich die Krönung einer für mich großartigen Saison in der Porsche BBA. Von den Eindrücken und Erfahrungen, die ich in Quakenbrück gesammelt habe, werde ich noch lange Zeit zehren können. Auch wenn es für den ganz großen Wurf leider nicht gereicht hat, sind beide Coaches sehr stolz auf die Entwicklung des Teams und verabschieden uns erhobenen Hauptes aus der Saison 2017/18.“

NBBL-Tryout 2018/19

Nachdem das Ludwigsburger U19-Bundesligateam in der vergangenen Spielzeit bis ins Playoff-Viertelfinale vorgedrungen war, lädt die Porsche Basketball-Akademie am 9. Juni zum offenen Tryout für die NBBL-Saison 2018/19 in die Rundsporthalle ein.

Hallenöffnung ist um 13.00 Uhr, Start des Tryouts um 14.00 Uhr. Angesprochen sind alle ambitionierten Nachwuchsspieler der Jahrgänge 2000 bis 2002. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

NBBL/JBBL TOP4: ALBA Berlin feiert doppelten Meistertitel

Nach der Halbfinalniederlage gegen ALBA Berlin sah das JBBL-Team der Porsche Basketball-Akademie am Sonntag wie die Hauptstädter beim TOP4 in Quakenbrück gleich beide Deutsche Meisterschaften abräumen konnten.

In der U16-Bundesliga krönte ALBA seine starke Saison mit einem 96:82 Sieg gegen die Mannschaft des FC Bayern München, um sich im Endspiel verdient durchzusetzen und den JBBL-Titel erfolgreich zu verteidigen. Nach 29 Zählern im Halbfinale gegen Ludwigsburg legte Evans Rapieque im Finale 12 Punkte und 5 Assists auf und wurde nach seiner Wahl als „Defensive Player of the Year“ auch als MVP des TOP4-Turniers ausgezeichnet. Topscorer im Endspiel war Elias Rödl mit 18 Punkten.  Hier geht’s zum ausführlichen Spielbericht.

Im Anschluss an das JBBL-Finale standen sich im Endspiel der U19-Bundesliga die Nordteams von ALBA Berlin und YOUNG RASTA DRAGONS gegenüber, um für ein heißes Duell zu sorgen. Nachdem der Gastgeber aus Quakenbrück im Halbfinale gegen Ulm knapp die Oberhand behalten hatte (82:79), führten die Dragons gegen die Hauptstädter nach drei Vierteln mit 62:53. Die letzten zehn Minuten gehörten dann allerdings den Berlinern, die den Schlussabschnitt mit 24:6 für entscheiden konnten, um damit den doppelten Gewinn des Deutschen Meistertitels für ALBA perfekt zu machen. Hier geht’s zum ausführlichen Spielbericht.

Gratulation an ALBA Berlin!

JBBL TOP4: Endstation im Halbfinale

Nach einem großartigen Playoff-Run musste sich das JBBL-Team der Porsche Basketball-Akademie am Samstag im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft eine 60:89 (37:48) Niederlage gegen ALBA Berlin einstecken.

Nachdem das Porsche BBA-Team bereits am Donnerstag in den Norden gereist war und in Quakenbrück noch zwei Trainingseinheiten absolviert hatte, wurde es am Samstagnachmittag ernst für die Barockstädter. Im Halbfinale ging es gegen die favorisierte Mannschaft von ALBA Berlin und wie schon im entscheidenden Viertelfinalspiel gegen Jahn München erwischte die Jorgusen-Truppe einen ganz schlechten Start. Berlin erzielte die die ersten sechs Punkte der Partie und ging nach fünf Zählern der Porsche BBA’ler auf einen 17-0 Run, um sich zwischenzeitlich auf 23:5 abzusetzen. Ludwigsburg leistete sich zu viele einfache Fehler, hatte nach wenigen Minuten bereits fünf Ballverluste auf dem Konto und machte es den Berlinern mit Schwächen in der Verteidigung einige Male allzu leicht erfolgreich abzuschließen. ALBA bestrafte die Fehler der Barockstädter gnadenlos und überzeugte mit einer exzellenten Trefferquote. Angeführt vom überragenden Evans Rapieque, der nach zehn Minuten bereits 17 seiner insgesamt 29 Punkte markiert hatte, traf die Mannschaft von Trainer Vladimir Bogojevic ihre ersten fünf Versuche von der Dreierlinie und dominierte so die Anfangsphase in der Artland Arena.

Zum Ende des ersten Viertels kam Ludwigsburg dann allerdings besser ins Spiel. Mit einer Steigerung in der Defensive und einigen Ballgewinnen fanden die Porsche BBA’ler so langsam ihren Rhythmus und verkürzten bis nach zehn Minuten auf 19:31. Auch im zweiten Viertel zeigte Ludwigsburg nun eine gute Leistung und brachte den Abstand in den einstelligen Bereich (26:34). Ariel Hukporti sorgte mit 13 Rebounds in der ersten Halbzeit für die Lufthoheit unter den Körben und so war man trotz 17 Ballverlusten beim 37:48 Halbzeitstand in Reichweite.

Nach dem Seitenwechsel verkürzte Raphail Chatzidamianidis per Dreier auf 40:50, es folgte jedoch ein 12-3 Zwischenspurt der Berliner, sodass der Abstand sich wieder vergrößerte. Da die Barockstädter sich nun wieder vermehrt leichte Fehler leisteten, unter anderem auch im Abschluss am Brett, zogen die Hauptstädter nun vorentscheidend auf 24 Punkte Differenz davon und so ging es beim Stand von 47:71 in die letzten zehn Minuten. Hier blieben die Jorgusen-Schützlinge weiter glücklos und der Rückstand wuchs phasenweise auf über 30 Zähler an, sodass man sich am Ende mit 60:89 geschlagen geben musste.

Neben ALBA Berlin schaffte am Samstag auf die Mannschaft des FC Bayern den Einzug ins Finale, setzten sich die Münchner im ersten Halbfinale doch ebenfalls deutlich mit 84:44 durch.

Punkte Porsche BBA: Hukporti 11 (18 Rebounds, 3 Blocks), Bruce 11 (5 Rebounds), Patrick 9, Horner 7, Eberle 6, Santana Mojica 6 (5 Rebounds), Tasoulis 4, Tucic 3, Chatzidamianidis 3, Strohm 0, Paqarada 0, Meeh 0

Porsche BBA beim NBBL/JBBL TOP4 in Quakenbrück am 26./27. Mai

Zum dritten Mal hat es die JBBL-Mannschaft der Porsche Basketball-Akademie geschafft ins TOP4-Turnier der U16-Bundesliga einzuziehen. Nach einem 2. Platz beim Heimspiel 2011 und dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft in Hagen 2015 hat sich das Team von Head Coach Ross Jorgusen auch dieses Jahr das Ziel gesetzt, am Sonntag um den Titel zu spielen. Im Halbfinale trifft man am Samstag auf ALBA Berlin.

Als zu Saisonbeginn oder sogar zum Start der Playoffs über die Titelanwärter in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) diskutiert wurde, hatten wohl nur die wenigsten die Porsche BBA auf der Rechnung. Ludwigsburg hatte in der Vorsaison die Hauptrunde verpasst und musste in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen. Nach einem 2. Platz in der Vorrunde der aktuellen Spielzeit hatten die Barockstädter in der Hauptrunde letztlich eine ausgeglichene Bilanz von fünf Siegen und fünf Niederlagen vorzuweisen und zogen so hinter Ulm (8-2), Jahn München (7-3) und Bayern München (6-4) als Tabellenvierter in die KO-Runde ein.

Anschließend konnten sich die Jorgusen-Schützlinge in zwei Spielen gegen das Team Bonn/Rhöndorf durchsetzen und so kam es im Achtelfinale zum Duell mit Eintracht Frankfurt / FRAPORT SKYLINERS. Die Hessen waren sowohl in der Vor- als auch der Hauptrunde ohne Niederlage geblieben und gingen als klarer Favorit in die Playoff-Serie gegen die Ludwigsburger. Dem Porsche BBA-Team gelang es jedoch den Spieß umzudrehen, klaute Spiel 1 in Frankfurt und machte zuhause den zweiten „Sweep“ perfekt, um es im Viertelfinale mit Jahn München aufzunehmen. Nachdem man sich in der Hauptrunde zweimal hatte geschlagen geben müssen, konnten die Barockstädter im Heimspiel den fünften Playoff-Sieg in Serie einfahren und mit 1-0 in Führung gehen. In Spiel 2 gab es dann eine unglückliche 49:51 Niederlage, ehe man sich mit einem Auswärtssieg im entscheidenden dritten Duell das TOP4-Ticket sichern konnte.

Nachdem beim ersten TOP4-Run 2011 um die heutigen BBL- bzw. Pro A-Spieler Robert Zinn (WALTER Tigers Tübingen), Stefan Ilzhöfer und Johannes Joos (beide Gladiators Trier) noch Cäsar Kiersz an der Seitenlinie stand, war es 2015 Ross Jorgusen, der als „JBBL Trainer des Jahres“ mit der Porsche BBA den Titel gewinnen konnte. Damals hatte sich die Mannschaft um MHP RIESEN-Youngster Mateo Seric beim Turnier in Hagen im Halbfinale gegen den Gastgeber durchgesetzt, ehe man in einem dramatischen Endspiel die Young Dragons aus Quakenbrück knapp besiegen und sich die Deutsche Meisterschaft sichern konnte.

Bevor die Porsche BBA’ler allerdings am Sonntag (Spielbeginn 11.00 Uhr) zum dritten Mal im Finale antreten kann, bekommt es die Jorgusen-Truppe am Samstag um 15.00 Uhr im Halbfinale mit der Mannschaft von ALBA Berlin zu tun. Als Titelverteidiger und souveräner Tabellenerster in der Hauptrundengruppe 2 ging das Team aus der Hauptstadt als heißester TOP4-Kandidat aus dem Norden in die Playoffs und wurde seiner Favoritenrolle in allen drei Serien gerecht. Ohne Niederlage wurden nacheinander die Teams von Phoenix Hagen, den Young Rasta Dragons und Metropol Baskets Ruhr ausgeschaltet, um sich mit drei lupenreinen „Sweeps“ souverän bis ins TOP4 zu spielen.

Es wartet also eine schwere Aufgabe auf die Barockstädter, nach dem starken Playoff-Run und dem Erreichen des Meisterschaftsturniers reist man jedoch nicht nach Quakenbrück, um im Halbfinale die Segel zu streichen. Obwohl man im Duell mit den Berlinern von den meisten Beobachtern erneut in der Außenseiterrolle gesehen wird, werden die Jorgusen-Schützlinge selbstbewusst an die Herausforderung gehen und alles daran setzen, am Sonntag auf den Sieger aus dem zweiten Halbfinale zu treffen.

Hier wird es um 12.30 Uhr zum Duell zwischen dem FC Bayern München und der Mannschaft der BG Göttingen kommen. Letztere haben einen ähnlichen Lauf wie die Ludwigsburger hinter sich, waren die Niedersachsen doch ebenfalls als Vierter der Hauptrunde in die Playoffs eingezogen und konnten im Achtelfinale den Tabellenersten aus Hamburg in die Sommerpause schicken.

Weitere Informationen zum NBBL/JBBL TOP4 gibt es unter www.nbbl-basketball.de!

Porsche würdigt Sportnachwuchs bei „Nacht der Talente“

Sportliche Entwicklung, soziales Engagement und schulische Leistungen: Wer als Nachwuchssportler in einer der drei Kategorien als Vorbild vorangeht, ist am gestrigen Montagabend mit dem „Turbo2018“ bei der „Porsche Nacht der Talente“ geehrt worden.

Bei der Veranstaltung im Rahmen der Porsche Jugendförderung „Turbo für Talente“ wurden insgesamt 15 junge Sportler aus den Partnervereinen RB Leipzig, SG Sonnenhof Großaspach, SV Stuttgarter Kickers (alle Fußball), SC Bietigheim-Bissingen Steelers (Eishockey) und Porsche Basketball-Akademie Ludwigsburg ausgezeichnet. Die Preisverleihung im Werk 5 der Porsche AG in Zuffenhausen übernahmen Barbara Rittner, Head of Women’s Tennis beim Deutschen Tennis Bund, Fußballweltmeister Sami Khedira und Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand für Finanzen und IT der Porsche AG.

Vor den stolzen Preisträgern betonte Schirmherr Lutz Meschke die Bedeutung der Veranstaltung: „Sport gehört zur Marke Porsche, und die Nachwuchsförderung ist zentraler Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie“, so Meschke. „Aus meiner Sicht resultiert Erfolg vor allem aus einer optimalen Ausbildung – sei es im Beruf oder im Sport. Mit der Nacht der Talente wollen wir das Engagement der jungen Sportler würdigen.“ Die frühere Weltklasse-Tennisspielerin Barbara Rittner, die den Preis für die beste sportliche Entwicklung überreichte, unterstrich: „Die Förderung junger Talente im sportlichen aber auch sozialen Bereich ist etwas ganz Besonderes. Durch das Porsche Talent Team Deutschland bekommen wir die exzellente Nachwuchsförderung im Tennis direkt zu spüren.“

Für die Jugendlichen zählte der Auftritt von Nationalspieler Sami Khedira zu den Höhepunkten des Abends. Der in Stuttgart geborene und aufgewachsene Botschafter der Porsche Jugendförderung berichtete aus eigener Erfahrung, wie wichtig sinnvolle Nachwuchsarbeit ist. „Ob als kleiner Junge beim TV Oeffingen oder später als Jugendlicher beim VfB – stets habe ich von der guten Jugendarbeit der Vereine profitiert“, erzählte der Mittelfeldspieler. „Ich weiß, dass nicht alle dieses Glück haben, und ich weiß, wie wichtig eine gute Jugendarbeit ist. Deshalb unterstütze ich sehr gerne die Porsche-Initiative Turbo für Talente.“

Den etwa 180 Gästen – inklusive Spieler, Trainer und Betreuer – wurde neben der Preisverleihung ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten. Bereits am Nachmittag trafen sich alle zu einer gemeinsamen Führung durch das Porsche Werk. Zum Abschluss der Veranstaltung sollte noch einmal der Ehrgeiz der Nachwuchsspieler geweckt werden: In Renn-Simulatoren traten sie in einem sportlichen Wettstreit gegeneinander an. Auch in dieser Kategorie wurden die schnellsten Fahrer mit Preisen belohnt.

Die Preisträger 2018
Den „Turbo2018“ für die „Beste schulische Leistung“ erhielten von Lutz Meschke: Philipp Boose (Porsche Basketball-Akademie), Tim Kütterer (SG Sonnenhof Großaspach), Cedrik Platz (Bietigheim Steelers) Louis Spindler (Stuttgarter Kickers) und Victor Stenz (RB Leipzig).

In der Kategorie „Beste sportliche Entwicklung“ wurden folgende Sportler von Barbara Rittner ausgezeichnet: Lukas Herzog (Porsche Basketball-Akademie), Rrustem Ibishaj (SG Sonnenhof Großaspach), Florian Kleinhansl (Stuttgarter Kickers), Tom Krauß (RB Leipzig) und Fabjon Kuqi (Bietigheim Steelers).

Robin Feist (Bietigheim Steelers), Jacob Ruhner (RB Leipzig), Dogukan Süzgec (Stuttgarter Kickers), Savvas Tasoulis (Porsche Basketball-Akademie) und Tim Wehrsig (SG Sonnenhof Großaspach) bekamen den Turbo2018 aus den Händen von Sami Khedira für ihr „Außergewöhnliches soziales Engagement“ überreicht.

Informationen zu allen Aktivitäten der Porsche Jugendförderung gibt es auf der Internetseite www.turbofürtalente.de.

BBA Grundschulliga Ludwigsburg: Hoheneck II weiter ungeschlagen

Die zweite Saison der BBA Grundschulliga Ludwigsburg ist in vollem Gange. Nach einer ereignisreichen Hinrunde feierte am 3. Spieltag die Oststadtschule ihr Debüt, während die Teams der Grundschule Hoheneck und der Anton-Bruckner-Schule an der Tabellenspitze stehen.

Hoheneck II war in der ersten Saisonhälfte ohne Niederlage geblieben und gab sich auch zum Start der Rückrunde keine Blöße. In der Rundsporthalle konnte der Tabellenführer gegen die Mannschaften der Osterholzschule und der Anton-Bruckner-Schule die Oberhand behalten, um weiterhin unangefochten auf der Pole Position zu stehen. Auf Platz 2 folgt die ABS, die sich im zweiten Spiel am 3. Spieltag knapp mit 31:27 gegen die Osterholzschule hatte durchsetzen können. Punktgleich (4-2) auf dem 3. Rang steht Hoheneck I.

Während die anderen Mannschaften bereits seit Saisonbeginn mit dabei sind, war es für die Oststadtschule vergangenen Mittwoch die Premiere in der Saison 2018. Mit einem 29:17 Sieg gegen die Osterholzschule feierte man eine gelungene Premiere und freut sich auf weitere Duelle am 4. Spieltag, der am 22. Juni stattfinden wird.

JBBL-Playoffs: Porsche BBA zieht ins TOP4 ein

Großartiger Erfolg für die Porsche Basketball-Akademie! Im entscheidenden Spiel 3 der Playoff-Viertelfinalserie gegen Jahn München konnte sich das JBBL-Team am Sonntag knapp mit 67:63 (37:38) durchsetzen und somit das Ticket für das TOP4-Turnier in Quakenbrück lösen.

In toller Playoff-Atmosphäre erwischte Ludwigsburg einen Start zum vergessen. Ariel Hukporti kassierte in den ersten 90 Sekunden zwei Fouls, Nico Santana Mojica holte sich bei einem Zusammenstoß eine blutige Nase und die Hausherren aus München erzielten die ersten acht Punkte. Schlechter hätte es für die Barockstädter kaum laufen können, die Mannschaft von Head Coach Ross Jorgusen behielt in dieser schwierigen Situation aber die Nerven und kam nach einem Dreipunktspiel von Patrick Eberle so langsam ins Spiel. Dennoch lag man nach den ersten zehn Minuten weiterhin mit 12:20 in Rückstand, ehe ein 6-0 Run zu Beginn des zweiten Viertels die Porsche BBA’ler auf Tuchfühlung brachte und Savvas Tasoulis kurz vor der Halbzeitpause die erste Ludwigsburger Führung besorgte.

Nachdem es mit einem knappen 37:38 Rückstand in die Kabine gegangen war, war Jacob Patrick mit einem erfolgreichen Dreier für einen guten Start in den zweiten Durchgang verantwortlich und fünf weitere Tasoulis-Punkte ließ die Gäste wenig später erstmals etwas enteilen (51:45). München antwortete jedoch mit sechs Zählern in Serie und so stand die Partie beim 53:52 Zwischenstand zum Ende des dritten Viertels weiterhin auf Messers Schneide.

Im Schlussabschnitt erzielten dann Raphail Chatzidamianidis und Tom Horner wichtige Punkte für die Porsche BBA, ehe Ariel Hukporti und Jacob Patrick von der Freiwurflinie einen 8-0 Run für die Barockstädter zur 63:54 Führung komplettierten. Die Jorgusen-Truppe hatte nun alle Trümpfe in der Hand, verpasste es jedoch frühzeitig für die Entscheidung zu sorgen. Stattdessen ließ man einige gute Chancen liegen und erlaubte es den Münchnern noch einmal ein Comeback zu starten. Sieben Punkte in Serie brachten die Gastgeber wieder auf 63:61 heran, sodass es in den letzten 100 Sekunden doch noch einmal richtig spannend wurde. Ariel Hukporti und Patrick Eberle erzielten in dieser Phase wichtige Punkte um Jahn auf Abstand zu halten, wobei es letztlich Nico Santana Mojica überlassen war, mit einem Treffer von der Freiwurflinie endgültig den Sieg zu sichern.

Durch den viel umjubelten 67:63 Erfolg in München zieht das JBBL-Team der Porsche Basketball-Akademie zum ersten Mal seit 2015 in das TOP4-Turnier der U16-Bundesliga ein. Hier geht es für die Porsche BBA am 26. Mai im Halbfinale gegen die Jugend von ALBA Berlin, während sich im zweiten Duell die Teams der BG Göttingen und dem FC Bayern München gegenüberstehen.

Punkte Porsche BBA: Patrick 16, Hukporti 12 (13 Rebounds), Bruce 10 (7 Rebounds), Eberle 9 (5 Rebounds), Tasoulis 9, Horner 4, Chatzidamianidis 4, Santana Mojica 3 (5 Rebounds), Strohm 0, Paqarada 0, Tucic 0, Calamita 0

U12-Team landet beim Kurt-Siebenhaar-Pokal auf Platz 3

Nach einem 2. Rang bei den Württembergischen Meisterschaften beendete die U12-Mannschaft der Porsche Basketball-Akademie ihre erfolgreiche Saison am Wochenende mit einer weiteren Platzierung auf dem Treppchen. Beim Kurt-Siebenhaar-Pokal konnte sich das Team von Head Coach Philip Hämmerling im Duell gegen Ulm revanchieren, musste sich allerdings gegen den Baden-Württembergischen Meister aus Karlsruhe geschlagen geben.

In der Sportschule Steinbach bekamen es die Barockstädter am Samstag gleich mit dem badischen Meister zu tun. Im Spiel gegen die PS Karlsruhe LIONS musste man sich am Ende einem starken Gegner mit 57:71 geschlagen geben. Im Anschluss konnte Ulm das Team des SSC Karlsruhe deutlich mit 76:49 bezwingen, ehe die obligatorischen Athletik- und Basketballtests auf dem Programm standen, bei denen die Porsche BBA zweite und dritte Plätze belegte.

Am Sonntagmorgen konnten sich die LIONS im Karlsruher Stadtduell knapp gegen den SSC durchsetzen (53:47) und anschließend kam es zur Neuauflage des Württembergischen Kräftemessens zwischen Ludwigsburg und Ulm. Nachdem sich die Hämmerling-Schützlinge bei den Meisterschaften vor zwei Wochen noch hatten geschlagen geben müssen, wollten die Porsche BBA’ler dieses Mal unbedingt als Sieger vom Feld gehen und schaffte es im Spielverlauf die Partie an sich zu reißen. Am Ende hieß es 63:51 für die Mannschaft aus der Barockstadt und auch im abschließenden Spiel gegen SSC Karlsruhe behielt man mit 68:51 die Oberhand.

Durch einen 66:45 Erfolg gegen Ulm feierte PS Karlsruhe letztlich den 1. Platz, Ulm landete auf Rang 2 und Ludwigsburg belegte den 3. Platz.

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