Breitengüßbach am Ende eine Nummer zu groß
Montag, 12.12.2011


Trotz guter Leistung in der ersten Halbzeit musste sich das NBBL-Team der BBA Ludwigsburg am Sonntagabend in Breitengüßbach deutlich mit 47:75 (28:41) geschlagen geben. Während die Basketball-Akademie in der U19-Bundesliga also beim Vorjahresfinalisten das Nachsehen hatte, löste die Ludwigsburger JBBL-Mannschaft ihre Aufgabe im Saarland souverän und blieb am Sonntagvormittag auswärts mit 106:59 (55:30) siegreich. Die WNBL-Damen der BSG Ludwigsburg kassierten derweil zum Rückrundenstart eine schmerzhafte 41:63 (14:30) Niederlage in Wasserburg.
Nach dem wichtigen Heimsieg gegen Bayern München reiste die NBBL-Mannschaft der Basketball-Akademie am Sonntag als Außenseiter zum Titelkandidaten nach Breitengüßbach. In der Neuauflage des letztjährigen Viertelfinalduells erwischten beide Teams offensiv einen guten Start und so sahen die Zuschauer in der Hans-Jung-Halle im ersten Abschnitt ein temporeiches Spiel mit schönen Aktionen auf beiden Seiten. Die Gastgeber nutzten ihre guten Wurfmöglichkeiten dabei etwas effektiver als die Barockstädter und setzten sich so in der Schlussphase der ersten zehn Minuten auf 27:17 ab. Ludwigsburg ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen und hielt im zweiten Viertel weiter gut dagegen, nichtsdestotrotz stand zur Halbzeit ein 28:41 Rückstand auf der Anzeigetafel.
Nach dem schwungvollen Beginn hatten die Gäste im zweiten Durchgang zunehmend Probleme gegen die immer kompakter stehende Breitengüßbacher Defensive zu Punkten zu kommen, daher schaffte es das BBA-Team im dritten Viertel nicht entscheidend zu verkürzen und so war die Vorentscheidung beim Stand von 37:53 bereits vor den letzten zehn Minuten gefallen. Im Schlussabschnitt war der Widerstand der Ludwigsburger dann gebrochen und so erhöhten die Hausherren um die Topscorer Engel (20) und Thiemann (15) bis zum Spielende auf 47:75.
Für die BBA spielten: Konietzke (8), Oesterle (8), Qirici (7), Heintzen (6), Ilzhöfer (6), Zinn (3, 4 Assists), Gekeler (3, 4 Steals), Olden (3), Hämmerl (3) und Klenk (0).
Um 7.30 Uhr am Sonntagmorgen machte sich das JBBL-Team der BBA Ludwigsburg auf zum Auswärtsspiel nach Homburg, wo die Mannschaft von Statdverbandstrainer Cäsar Kiersz den jüngsten Positivtrend fortsetzen wollte um gegen das Team Saarland den sechsten Saisonsieg einzufahren. Von der ersten Minuten an zeigten sich die Barockstädter dabei hochkonzentriert und erspielten sich so bereits nach dem ersten Viertel eine 33:16 Führung. Auch im weiteren Spielverlauf war die Kiersz-Truppe deutlich überlegen und so wechselte der Ludwigsburger Headcoach munter durch um allen zwölf Spielern Einsatzzeit auf dem Feld zu geben. Silas Brosi und der U14-Spieler Panagiotis Saoulidis feierten dabei ihr Debüt im JBBL-Trikot, während Simon Kutzschmar mit 21 Zählern insgesamt sechs Spieler im zweistelligen Punktebereich als Topscorer anführen konnte. Am Ende stand somit ein 106:59 Kantersieg für die Basketball-Akademie zu Buche.
Für die BBA spielten: Kutzschmar (21), Lang (20, 7 Rebounds, 3 Steals), Velagic (19, 7 Rebounds), Simpson (14, 5 Rebounds, 4 Assists), Altenbeck (12, 6 Rebounds, 2 Blocks), Kater (10, 7 Rebounds, 2 Blocks), Vico (4), Svejkovsky (4), Schüler (2), Saoulidis (0), Brosi (0) und Leidel (0).
Im Schlüsselspiel um die begehrten Playoff-Plätze in der Division Süd mussten die WNBL-Damen der BSG Ludwigsburg am Sonntag eine schmerzhafte 41:63 Niederlage beim direkten Konkurrenten aus Wasserburg hinnehmen. Besonders in der ersten Halbzeit hatten die Schützlinge von Trainer Sebastian Gölz dabei Probleme ihren Rhythmus in der Offensive zu finden, sodass man in den ersten zwanzig Minuten lediglich 14 Punkte auf seinem Konto verbuchen konnte. Im dritten Viertel kamen die Barockstädterinnen dann immer besser ins Rollen und verkürzten angeführt von Topscorer Leonie Elbert auf 34:46, erneut nur sieben Zähler im Schlussabschnitt ließen eine weitere Aufholjagd jedoch nicht mehr zu und so mussten sich die BSG-Damen am Ende deutlich geschlagen geben.
Für die BSG spielten: Elbert (18), Weller (6), Kohlhaas (5), Grotendiek (3), Kimak (3), Maitra (3), Kokott (2), Weber (1), Geiger (0), Graf (0), Matusiak (0) und Mayer (0).

