EnBW-Team will gute Ansätze in Berlin fortführen
Mittwoch, 04.01.2012

Nach dem erfolgreichen Start ins neue Jahr und dem so wichtigen Derbysieg gegen Tübingen, reisen die Basketballer der EnBW Ludwigsburg am Donnerstag zum schweren Auswärtsspiel in die Bundeshauptstadt. Gegen ALBA BERLIN wird die Mannschaft von Trainer Steven Key versuchen, die guten Ansätze aus den letzten beiden Partien fortzuführen, um sich in der o2-World weiteres Selbstvertrauen für die kommenden Wochen zu holen. „Wir machen als Mannschaft gerade große Fortschritte und wollen diesen Weg auch in Berlin weitergehen“, so der Ludwigsburger Coach. Spielbeginn am Donnerstagabend ist um 20:00 Uhr.
Die Erleichterung war groß, nach dem Heimsieg gegen die WALTER Tigers Tübingen, besonders nachdem die Partie trotz 13-Punkte Führung, Anfang des letztes Viertels noch einmal richtig spannend wurde und erst Jeff Greer per „Monsterdunk“ die Entscheidung zugunsten der Barockstädter herbeiführen konnte. Durch den erfolgreichen Start ins neue Jahr, der eine Serie von vier Niederlagen hintereinander beendete, reisen die Ludwigsburger nun mit neuem Selbstvertrauen zur nächsten Aufgabe nach Berlin. Nachdem man sich bereits gegen Bamberg als Team in einigen Bereichen stark verbessert präsentiert hatte und mit dem Derbysieg das dringend benötigte Erfolgserlebnis feiern durfte, sollen die guten Ansätze aus den letzten beiden Partien nun mit in das Duell gegen die Hauptstädter genommen werden. „Die wichtigste Erkenntnis aus dem Tübingen-Spiel war unsere Fähigkeit, dieses Spiel am Ende nach Hause zu bringen. Wir haben gelernt, wieder zu gewinnen und es nach den vielen knapp verlorenen Spielen in dieser Saison geschafft, unser Glück dieses Mal zu erzwingen. Dieses Gefühl müssen wir mit nach Berlin nehmen“, so Trainer Steven Key, der am Donnerstag, gegenüber dem Schwabendery, allerdings auf eine wichtige Stütze verzichten muss. „Unsere Fans haben uns so sehr geholfen gegen Tübingen, ich wünschte, ich könnte sie alle mit nach Berlin nehmen“.
Zwar ohne den Heimvorteil und die Unterstützung in der heimischen Arena, dafür aber erneut mit komplettem Aufgebot, werden die Ludwigsburger am Donnerstag also zu den zuletzt etwas ins Straucheln geratenen Albatrossen reisen. Nach neun Siegen in Serie, von Ende Oktober bis Ende Dezember, als die Mannschaft von Trainer Gordon Herbert unter anderem Teams wie Bamberg, Ulm, Oldenburg und München besiegte, wartet Berlin mittlerweile seit drei Spielen auf ein Erfolgserlebnis. Niederlagen gegen Quakenbrück und Bonn folgte vergangenen Montag die deutliche 65:84 Pleite in Würzburg, so dass sich ALBA, nach zwischenzeitlicher Tabellenführung, momentan auf dem vierten Rang wiederfindet. Um weiterhin Kontakt zur Spitze zu halten, benötigen die Berliner im Heimspiel gegen Ludwigsburg also unbedingt einen Sieg, EnBW-Coach Steven Key sieht darin jedoch keine großen Auswirkungen auf die Ausgangslage seiner Mannschaft: „Natürlich wird Berlin alles daran setzen, die vierte Niederlage in Serie zu vermeiden, für uns macht das allerdings keinen Unterschied. Es wird ein schweres Spiel, gegen eine sehr gut besetzte Mannschaft, dabei müssen wir uns alleine auf uns selbst konzentrieren und nicht auf die Situation des Gegners“.
Mit Spielern wie Vorjahres-MVP DaShaun Wood (14,7), den deutschen Nationalspielern Heiko Schaffartzik (10,6), Yassin Idbihi (6,7), Sven Schultze (5,1) und Lucca Staiger (3,1), dem ehemaligen NBA-Profi Kyle Weaver (10,4) und vielen weiteren international erprobten Topleuten, kommt auf das Ludwigsburger Team jedenfalls eine ganze Menge Arbeit zu, so dass man gespannt sein darf, ob Bowler & Co. dem Favoriten am Donnerstagabend ein weiteres Bein stellen können. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr.

