Überragender Alex Harris führt EnBW-Team zum wichtigen Heimsieg gegen Frankfurt

Samstag, 04.02.2012

Foto: Gunnar Rübenach

Copyright: BBA & Ihre Partner

Foto: Gunnar Rübenach

Foto: Gunnar Rübenach

Copyright: BBA & Ihre Partner

Foto: Gunnar Rübenach

Die Basketballer der EnBW Ludwigsburg haben mit einem deutlichen 82:57 (42:30) Sieg über die FRAPORT SKYLINERS am Samstagabend ein dringend benötigtes Erfolgserlebnis gefeiert und sich vor 2.880 Zuschauern in der heimischen Arena viel Frust von der Seele gespielt. Besonders Alex Harris zeigte dabei mit 28 Punkten, starker Verteidigung und tollem Einsatz, eine überragende Leistung, während sich Head Coach Steven Key gleichzeitig über das Teamplay und den Zusammenhalt des EnBW-Teams freuen konnte, um nun mit neuer Energie an die kommenden Aufgaben in der Beko Basketball Bundesliga zu gehen.

Ohne Mark Dorris, der aufgrund der Ausländerregelung aussetzen musste, dafür aber mit dem wieder genesenen Alex Harris in der Startformation, gingen die EnBW’ler am Samstagabend in die Partie gegen die FRAPORT SKYLINERS und zeigten von Anfang an, dass sie sich viel vorgenommen hatten, für das Duell mit den Frankfurtern. Die von Trainer Steven Key geforderte Intensität war vom Sprungball weg, bei jedem einzelnen Spieler deutlich zu spüren und so sorgte Donatas Zavackas auch per Dreier für die erste Ludwigsburger Führung. Nachdem der Litauer wenig später zwei weitere Punkte erzielt hatte und Tim Koch, der heute erneut von Beginn an auf dem Parkett stand, von der Dreierlinie erfolgreich war, übernahm Shooting Guard Harris für die Gastgeber. Der 26-Jährige markierte sieben Zähler in Serie, sorgte mit einem Block für ein spektakuläres Highlight und wurde erst durch eine blutende Wunde am Unterarm gebremst, um sich anschließend von der medizinischen Abteilung versorgen lassen zu müssen. Kein Problem jedoch für die Barockstädter, denn für Harris kam Neuzugang Anthony Fisher ins Spiel und der Linkshänder war in seinen ersten beiden Aktionen prompt für fünf schnelle Punkte verantwortlich, so dass Ludwigsburg weiter in Front blieb. Da allerdings auch die Frankfurter gut im Rhythmus waren und ihre Freiräume in der Offensive zu Punkten nutzen konnten, endete das erste Viertel mit einem knappen 22:20 Vorsprung für die Hausherren.

Zu Beginn des zweiten Viertels machte Fisher mit seinem zweiten erfolgreichen Dreier zunächst da weiter, wo er in den ersten zehn Minuten aufgehört hatte, nach seinem frühen dritten persönlichen Foul musste der Aufbauspieler allerdings für den Rest des ersten Durchgangs auf der Bank Platz nehmen. Anschließend traf Jimmy McKinney zweimal von der Dreierlinie, um für den 29:28 Zwischenstand zu sorgen und Steven Key zu seiner ersten Auszeit zu bewegen. Der Ludwigsburger Head Coach schien dabei wohl die richtigen Worte gefunden zu haben, denn kurz darauf starteten Alex Harris und Ermin Jazvin, mit sechs Punkten in Serie, einen 13:2-Zwischenspurt, der das EnBW-Team bis zur Halbzeitpause auf 42:30 enteilen ließ. Der überragende Harris, der sowohl in der Offensive, als auch der Verteidigung eine bärenstarke Leistung ablieferte, hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 16 Punkte auf seinem Konto verbuchen können und war dabei ohne einen einzigen Fehlwurf geblieben.

Im zweiten Durchgang schraubte Jerry Green den Vorsprung zunächst weiter in die Höhe, angetrieben von Michael Thompson und Tim Ohlbrecht waren die SKYLINERS nach vier Minuten jedoch schon wieder in Schlagdistanz (48:41). Auch dieses Mal reagierte Key sofort und nahm eine Auszeit. Wie schon im zweiten Viertel offenbar genau die richtige Maßnahme, folgten doch fünf Punkte von Donatas Zavackas, sowie kurz darauf der vorentscheidende 10:0-Lauf zum 65:46 nach dreißig Minuten.

Ludwigsburg war nun endgültig am Drücker und spielte sich, mit toller Unterstützung des begeisterten Publikums, regelrecht in einen Rausch. Greer, Fisher und Harris markierten weitere Treffer von der Dreierlinie und es schien, als hätte Frankfurt dem Angriffswirbel der EnBW’ler nichts mehr entgegen zu setzen. Als sich Alex Harris dann auch noch mit vollem Einsatz einem Ball hinterher auf den Boden warf, den Ballgewinn sicherte und Johannes Lischka für den Fast-Break bediente, war in der Arena Ludwigsburg kein Halten mehr und so nahmen die Feierlichkeiten zum ersten Sieg der Barockstädter seit Anfang Januar, in den Schlussminuten ihren Lauf. Am Ende stand ein hochverdienter 82:57 Erfolg für die Barockstädter zu Buche, so dass man nun mit neuem Mut an die kommenden Aufgaben gehen kann.


Stimmen zum Spiel:

EnBW-Coach Steven Key:
„Das Wichtigste heute war, dass wir zusammengespielt und uns in der Verteidigung gesteigert haben. Alex Harris war dabei auf beiden Seiten unser Motor und hat ein fast perfektes Spiel abgeliefert. Der Sieg hat gut getan, aber wir müssen jetzt in den nächsten Spielen genauso weitermachen“.

SKYLINERS-Coach Muli Katzurin:

„Gratulation an Coach Steven Key und seine Mannschaft. Es war heute von Anfang an klar, dass wir dieses Spiel nur über die Verteidigung gewinnen können. Unsere Defense war dafür jedoch viel zu schwach. Wenn man dem Gegner so viele einfache Punkte gestattet, verliert man eben“.


Die Viertel im Überblick:
22:20, 20:10, 23:16, 17:11


Zuschauer:
2.880


Scorer EnBW Ludwigsburg:
Harris (28 Punkte), Zavackas (12), Fisher (11), Greer (8), Lischka (7), Green (6), Jazvin (5), Koch (3), Looby (1), McCray (1), Olden (n.e.)

Scorer FRAPORT SKYLINERS:

Ohlbrecht (12 Punkte), Burtschi (10), Robertson (9), Thompson (8), Gibson (6), McKinney (6), Herber (3), Barthel (3), Nolte (0), Franke (0), Theilig (0)


Scouting zum Spiel


Kommentare


« zurück