EnBW Ludwigsburg gewinnt in Paderborn
Freitag, 23.10.2009

Die Basketballer der EnBW Ludwigsburg haben ihre erste Auswärtshürde genommen. Am Freitagabend gewann das Team von Head Coach Tolga Öngören gegen die Paderborn Baskets mit 74:64 (43:36). Nach gutem Start und einem 16:0-Lauf in der ersten Hälfte, kehrte bei den Barockstädtern der Schlendrian ein und das EnBW-Team sah sich im dritten Viertel gar drei Punkte im Rückstand. Dank einer exzellenten Verteidigung im letzten Viertel gelang es den Schwarz-Gelben dennoch, die Punkte aus der Maspernhalle zu entführen. In bereits 42 Stunden steht die EnBW Ludwigsburg vor der nächsten Aufgabe, wenn sie am Sonntag um 17:00 Uhr in der Arena Ludwigsburg gegen die TBB Trier antritt.
Die Mannen um Kapitän Kyle Bailey erwischten den besseren Start in die Partie und führten schnell mit 6:0. Doch das Paderborner Team zeigte umgehend, dass es nicht gewillt war, die zweite Heimniederlage ohne ernsthaften Widerstand hinzunehmen und ging kurze Zeit später mit 7:6 in Führung. Beim Stande von 18:16 kamen die Schwaben dann so richtig in Schwung. Sie legten einen blitzsauberen 16:0-Lauf aufs Parkett und die Öngören-Truppe sah sich mit 32:18 in Front. Baskets-Coach Olaf Stolz musste bereits seine zweite Auszeit nehmen, um seine Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Ludwigsburg versäumte es in den folgenden sieben Minuten, sich weiter abzusetzen und einige vermeidbare individuelle Fehler brachten die Westfalen bis zur Halbzeit wieder zurück ins Spiel (36:43).
Zum Leidwesen der mitgereisten Ludwigsburger Fans, setzte sich diese schlechte Phase auch Anfang der zweiten Halbzeit fort. Drei persönliche Fouls von Mike Haynes und ein darauf folgender Wutausbruch, der mit einem technischen Foul bestraft wurde, gossen reichlich Öl auf die Paderborner Flamme und so stand es nach 25 Minuten 50:50. Vor allem Malik Moore machte der EnBW-Defense in dieser Phase zu schaffen. Per Freiwürfe erzielte Moore die höchste Paderborner Führung (55:52). Kurz vor Ende des dritten Viertels fingen sich die Barockstädter dann wieder. Eine beeindruckende Verteidigungsleistung und eine konzentrierte Offensive, führten zu einem 22:9 Lauf, bis zum Ende des Spiels. Allen voran David McCray, der den Paderborner Topscorer Moore nun an die Kette legte und sich somit ein Sonderlob von Head Coach Öngören verdiente. Am Ende leuchtete ein 64:74 auf der Anzeigetafel der Maspernhalle.
Ludwigsburg hatte die deutlich bessere Wurfquote (49%:32%) und leistete sich weniger Ballverluste (11:14). Quadre Lollis (10 Punkte, 5 Rebounds) und David McCray (5 Punkte, 7 Rebounds, 3 Assists) machten beide ein gutes Spiel auf Ludwigsburger Seite, während bei Paderborn Malik Moore (15 Punkte, 4 Assists) und Matt Terwilliger (14 Punkte, 11 Rebounds) herausragten.
Am Sonntag trifft die EnBW Ludwigsburg auf die TBB Trier (Arena Ludwigsburg, 17:00 Uhr), die ihr Heimspiel gegen Göttingen gewannen und mit einer Bilanz von 3:1-Siegen in die Barockstadt kommen.
Einzelkarten für die Heimspiele der gelben Riesen sind erhältlich, bei allen Eventim Vorverkaufsstellen, unter der Ticket-Hotline 01805 / 99 11 18 (kostenpflichtig), oder an der Abendkasse.
Wer sich sein Ticket bequem von zu Hause aus ausdrucken will, kann dies über unseren Online Ticket Shop im Internet unter www.enbw-ludwigsburg.de tun. Ganz einfach: Einloggen - Sitzplatz und Art der Bezahlung wählen und dann das Ticket drucken.
Stimmen zum Spiel:
EnBW-Coach Tolga Öngören:
"Es ist wichtig für meine Mannschaft, dass wir dieses Auswärtsspiel gewonnen haben, da wir das letzte Spiel knapp mit der Schlusssirene verloren haben. Meine Mannschaft hat gut reagiert, als Paderborn im dritten Viertel den Lauf hatte und das Spiel ausgeglichen war. Vor allem, da auch die Zuschauer dann im Spiel waren und uns das Leben zusätzlich schwer gemacht haben. Ein Kompliment ist David McCray zu machen, denn es ist schön zu sehen, dass ein junger deutscher Spieler in solchen Spielen mithalten kann".
Baskets-Coach Olaf Stolz:
"Es ist schade, dass wir das Spiel verloren haben, denn wir haben sehr viel Herz gezeigt und mit einer guten Intensität gespielt. Die Spieler sind natürlich niedergeschlagen, trotzdem muss ich ihnen ein Kompliment machen, da eine deutliche Steigerung zur letzten Woche sichtbar gewesen ist. Man kann in dieser Liga, Spiele nur über Kampf und Einsatz gewinnen und ich glaube, wir sind auf einem guten Weg dorthin. Unsere Mannschaft ist eine sehr junge Mannschaft und sie muss lernen, in engen Situationen zu punkten und knappe Spiele für sich zu entscheiden. Ich hoffe zudem, dass sich unser Lazarett lichtet und wir die nächsten Spiele vollzählig bestreiten können".
Die Viertel im Überblick: 18:23, 18:20, 19:13, 9:18
Zuschauer: 1.900
Scorer EnBW Ludwigsburg:
Bailey (16 Punkte), Haynes (10), Lollis (10), Visser (10), King (9), Jones (6), McCray (5), Chaney (4), Sanders (4), Chennoufi (0), Heyden (0)
Scorer Paderborn Baskets:
Moore (15 Punkte), Terwilliger (14), Langford (9), Barrett (8), Haynes (8), Oehle (6), Borha (4), Gerwig (0), Lieneke (n.e.), Huelsewede (n.e.), Gajda (n.e.)
Scouting zum Spiel
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