Saoulidis und Schubert bei „Talente mit Perspektive“ im Einsatz
Freitag, 25.02.2011




Unter den Augen der Bundestrainer Frank Menz, Kay Blümel und Harald Stein, fand vergangenes Wochenende eines von vier Vorauswahlturnieren für das Projekt „Talente mit Perspektive“ in Mainz statt. Gesucht wurden die besten Nachwuchsspieler des Jahrgangs 1998. Panagiotis Saoulidis und Tim Schubert von der BSG Ludwigsburg hinterließen dabei beide einen hervorragenden Eindruck und belegten mit der Auswahl Baden-Württembergs am Ende den dritten Platz. Saoulidis wurde außerdem für das Finalturnier in Wetzlar nominiert, während sich Schubert als Ersatzspieler ebenfalls noch Hoffnungen auf einen weiteren Einsatz bei „Talente mit Perspektive“ machen darf.
Nachdem sie sich beim Talentzentrallehrgang des Basketballverbands Baden-Württemberg (BBW) gegenüber 30 Mitbewerbern, darunter die Ludwigsburger Mannschaftskollegen Tobias Aberle, Maximilian Stierlen und Danyiom Mesmer, sowie dem Remsecker Patrick Oksar durchgesetzt hatten, ging es für Panagiotis Saoulidis und Tim Schubert am vergangenen Freitag mit dem BBW-Team zum Vorauswahlturnier für das Projekt „Talente mit Perspektive“ nach Mainz.
Im vierten Jahr des Projekts, das vom Deutschen Basketball Bund und seinem Hauptsponsor ING-DiBa veranstaltet wird, sichteten die Bundestrainer eine noch jüngere Jahrgangsstufe und nahmen die 12- und 13-jährigen Talente genau unter die Lupe. „Durch die frühe Förderung werden die Talente noch effizienter an die Herausforderungen auf dem internationalen Parkett herangeführt“, rechtfertigten Kay Blümel und Harald Stein diese Maßnahme. „Man merkt zwar, dass die Spieler jünger sind, was jedoch die Prognosen über die Entwicklung schwerer macht. Dennoch ist es wichtig, junge Spieler, Eltern und Vereine zu erreichen und an den Wettkampf heranzuführen“, sind sich die Bundestrainer einig. „Der eine, oder andere Spieler wird sich vielleicht anders entwickeln, als man glaubt und es werden auch neue Spieler hinzukommen. Aber wir wollen noch mehr Talente früher erreichen, zum Training bringen und fördern.“ Auch in diesem Jahr zeigte sich, dass das ING-DiBa Turnier in Mainz einen wichtigen Schritt zur konsequenten Förderung des Nachwuchses darstellt. Frank Menz wies auf die Bedeutung dieser Maßnahme in Hinblick auf die damit verbundenen zukünftigen Erfolge der deutschen Nationalmannschaft hin. „Einige Jungen werden wir sicherlich in den Jugendnationalmannschaften wiedersehen“, sagte Menz.
Saoulidis und Schubert starteten am Samstagmorgen mit einem 79:8 Erfolg gegen Thüringen ins Turnier, ehe der BBW im zweiten Gruppenspiel gegen Hessen mit 34:52 den Kürzeren zog und im Halbfinale gegen die Mannschaft aus Bayern antreten musste. Mit 33:39 musste man sich knapp geschlagen geben, so dass sich die Truppe von Landestrainer Reiner Braun am Sonntag mit einem 70:48 Sieg gegen Sachsen den dritten Platz in der Endabrechnung sichern konnte. Saoulidis und Schubert gehörten dabei beide zu den Leistungsträgern im BBW-Team und hinterließen bei den Bundestrainern einen äußerst positiven Eindruck.
Aufregend wurde es für alle Beteiligten noch einmal nach dem Finalspiel, das Hessen mit 44:32 für sich entscheiden konnte. Die Bundestrainer nominierten die Spieler, die sich einen der begehrten Plätze in einem der beiden Regionalteams erkämpft hatten. Gespannt warteten Spieler, Eltern und Landesverbandstrainer auf die Bekanntgabe. Am Ende wurden 24 Spieler ausgerufen und damit zum Finalturnier nach Wetzlar (6. bis 8. Mai 2011) eingeladen. Dort bekommen sie erneut die Gelegenheit, den Bundestrainern ihr Können zu beweisen. Während Saoulidis direkt nominiert wurde und seinen Platz in Wetzlar bereits gesichert hat, kann sich Schubert als Ersatzspieler ebenfalls noch Hoffnungen machen, beim Finalturnier im Mai wieder mit von der Partie zu sein.

