JBBL-Halbfinale: BBA Ludwigsburg vs. TSV Bayer 04 Leverkusen

Freitag, 13.05.2011

Fotos: Heiko Kutzschmar

Copyright: BBA & Ihre Partner

Fotos: Heiko Kutzschmar

BBA Ludwigsburg: Bloß nicht die Nerven verlieren!

In Ludwigsburg begannen die Verantwortlichen sehr früh, die NBBL- und JBBL-Saison 2010/2011 zu planen. Der Grund: Sowohl der Ludwigsburger NBBL-Mannschaft, als auch dem JBBL-Team traute der Vorstand zu, das TOP4 zu erreichen. Was lag da näher, als sich – letztlich erfolgreich – für die Ausrichtung des wichtigsten Jugendturniers in Deutschland zu bewerben?

Und auch die sportlichen Erwartungen der BBA Ludwigsburg, unter dessen Dach mehrere Vereine Baden-Württembergs kooperieren, wurden nicht enttäuscht. Zwar scheiterte das NBBL-Team knapp am Einzug ins TOP4, dafür schafften die Ludwigsburger JBBL-Youngster die Qualifikation für die Endrunde. „Das war natürlich unser großes Ziel, vor eigenem Publikum beim TOP4 zu spielen“, unterstreicht Headcoach Cäsar Kiersz. „Für unser Programm und unser Turnier war das sehr wichtig“.

Das magische Trio

Souverän durchpflügten die Barockstädter ihre Division Südwest, die sie ungeschlagen als Tabellenerster abschlossen. In der Hauptrunde folgten dann im Januar die ersten beiden Saisonniederlagen in Hanau und gegen Eintracht Frankfurt. „In dieser Phase hatten wir große Verletzungssorgen. Phasenweise haben uns drei Leistungsträger gleichzeitig gefehlt“, erinnert sich Kiersz. Speziell der Ausfall von Point Guard Robert Zinn wog schwer. Der U16-Nationalspieler, der als Guard stolze 1,94 Meter aufs Parkett bringt, musste sich einer Meniskusoperation unterziehen und fiel zwei Monate aus. Auch Mannschaftskapitän Tobias Heintzen fehlte wochenlang, so dass Coach Kiersz gezwungen war, zu improvisieren. „Speziell ohne Robert ist unser Spiel ein anderes, aber wir haben in der Phase, als er gefehlt hat, auch gesehen, dass wir Ausfälle von Leistungsträgern wie ihm, kompensieren können.“ Im entscheidenden Rückspiel in Frankfurt holten sich die BBA’ler schließlich mit einem deutlichen 62:40-Sieg die Pole Position in der Hauptrunden-Gruppe zurück, um dann in den Playoffs Würzburg und Speyer keine Chance zu lassen. Zusammen mit Zinn und Heintzen bildet Stefan Ilzhöfer, ebenfalls U16-Nationalspieler, das „magische Trio“ der BBA - gemeinsam kommen sie auf einen Schnitt von 60 Punkten pro Spiel. Die Startformation komplettieren Center Johannes Joos und Flügel Yannick Armbrust.

Eis in den Venen

Das TOP4 vor eigenem Publikum – eher Lust oder Last? „Ich denke, dass uns die heimische Kulisse motivieren wird. Das Team ist es gewohnt, mit Druck umzugehen. Schon die Qualifikation für die Endrunde war mit Druck verbunden und mit der Teilnahme bei internationalen Turnieren, oder bei der Nationalmannschaft, haben die Jungs genügend Erfahrungen gesammelt“, fürchtet der Trainer keine Nervosität beim TOP4-Ausrichter. Denn genau darauf wird es laut Kiersz ankommen: die Nerven zu behalten. „Ich denke, dass sich alle vier Mannschaften vom Niveau her auf Augenhöhe bewegen. Von daher wird entscheidend sein, wer seine Nerven im Griff behält“. Das wird auch notwendig sein, denn Kiersz erwartet, dass die 2.000 Zuschauer fassende Rundsporthalle komplett ausverkauft sein wird.

Sollte Ludwigsburg ins Finale am Sonntag einziehen, wäre dies eine Premiere in der noch jungen JBBL-TOP4-Geschichte. Vergangenes Jahr scheiterte Ausrichter Breitengüßbach im Halbfinale. In vier NBBL-Jahren gelang es nur ALBA BERLIN, 2009 als Ausrichter den Titel zu erringen.

Bonus: 6

...Spiele mit dreistelliger Ausbeute, hat die BBA Ludwigsburg seit Saisonbeginn hingelegt. Die Truppe von Coach Kiersz hat ihren durchschnittlichen Output auf dem Weg durch die Hauptrunde und die Playoffs zwar zurückfahren müssen, kann aber immer noch unangenehme Zwischenspurts einlegen. Dafür sind vor allem die Bankspieler zuständig, die in den “100er”-Spielen mit 22,6 Prozent aller erzielten Punkte, deutlich über dem normalen Beitrag lagen.


TSV Bayer 04 Leverkusen: Der Underdog ... Physis schafft Länge

IBBA? Selbstverständlich! Ausrichter Ludwigsburg? Keine Überraschung. Urspring? Immer vorne dabei. Doch Leverkusen? Aber sicher! Wohl niemand hatte den TSV Bayer Leverkusen auf der Rechnung, als es vor der Saison um die Kandidaten für das TOP4 ging. „Wir lieben es, der Underdog zu sein“, lächelt Trainer Andreas Aust, angesprochen auf den Status seines Teams bei der diesjährigen Endrunde. „Jeder hat uns bisher einen Tick unterschätzt; ich hätte nichts dagegen, wenn das so bleibt“. Der Wunsch des Headcoaches wird ein frommer bleiben, denn natürlich hat sich die Spielstärke der Farbenstädter inzwischen auch bis nach Ludwigsburg herum gesprochen. Wer es bis ins TOP4 schafft, ist kein Außenseiter mehr. Spätestens mit der Viertelfinal-Serie gegen die Piraten Hamburg, haben die Leverkusener ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. „Die Piraten sind ein hervorragend gecoachtes Team, mit einem klaren Plan auf dem Feld. Ihr Pech war, dass Nationalspieler Janis Stielow gegen uns in beiden Spielen verletzungsbedingt ausgefallen ist. Das hat sie sicher geschockt“, fühlt Aust mit den Hanseaten.

Es kommt auch auf die Größe an

Rücksicht konnten die Bayer-Boys darauf natürlich nicht nehmen, dafür hatten sie nach einer erfolgreichen Spielzeit zu sehr Blut geleckt. „Unser Ziel vor Saisonbeginn war das Viertelfinale. Aber wer einmal so weit gekommen ist, will natürlich auch mehr“, erklärt der Trainer. Das Erfolgsgeheimnis seines Teams? „Wir spielen härter und wirken deshalb größer“, antwortet Aust prompt. Gegen Hamburg hat Bayer seine Längenvorteile ausgenutzt, aber auch gegen körperlich überlegene Teams wissen sich die Leverkusener unter den Körben durchzusetzen. „Wir haben den klaren Plan, den Ball oft nach innen zu bringen, wo sich unsere Center meist clever in Szene zu setzen wissen“, erklärt Andreas Aust. Weil der TSV außerdem tough auftritt und beim Kampf um den Ball keine Gefangenen macht, ergeben sich viele gewonnene Rebound-Duelle und eine höchst intensive Spielweise über die komplette Dauer von 40 Minuten.

Ohne Adlerträger im Höhenflug

Tough auf dem Parkett, stark im Kopf: Neben dem physischen Aspekt des Spiels, wissen die Leverkusener auch um ihre mentale Stärke. „Das Gute an der bisherigen Saison war, dass wir viele enge Spiele zu bestreiten hatten und diese in der Regel auch für uns entschieden haben. Das gibt uns Selbstvertrauen in ähnlichen Situationen“, glaubt der hauptamtliche Lehrer. Zumal einige dieser knappen Erfolge ohne den Co-Kapitän Sven Jeuschede gelangen. Der Point Guard fiel aufgrund einer schweren Knieverletzung zwei Monate aus und fand danach erst langsam wieder zu alter Form. Dass das Team diese Situation ohne größere Probleme wegsteckte, ist für Aust das sichere Zeichen für ein starkes Kollektiv: „Wir haben zwar keinen aktuellen Nationalspieler in unseren Reihen und sind damit beim TOP4 sicher die Ausnahme. Aber wir haben eine funktionierende Mannschaft mit einer tief besetzten Bank“, unterstreicht Coach Aust.

Im Halbfinale treffen die Leverkusener auf Ausrichter BBA Ludwigsburg – und sind froh, ihr Image als David, der Goliath ärgern will, weiter pflegen zu können. „Gegen Ludwigsburg sind wir sicher Außenseiter. Unsere Längenvorteile, die wir gegen Hamburg hatten, sind gegen die BBA nicht mehr gegeben. Wir werden uns gut auf die individuellen Match-Ups vorbereiten und so physisch spielen, wie immer“, gibt der Headcoach die Marschroute vor.

Bonus: 1,3

...Punkte pro Spiel Differenz liegen zwischen dem Schnitt der Startformation während der regulären Saison und den Playoffs. Große Ausreißer nach oben, oder unten, lassen sich bei den Farbenstädtern nicht finden. Coach Aust weiß, was er von seinen Schützlingen auf dem Feld bekommt ... und was nicht. Vielmehr avanciert regelmäßig die tiefe Bank zum X-Faktor, was auch damit zusammenhängt, dass der Trainer gern viel durchrotiert, um stets frische Beine auf dem Parkett zu haben.

Pressemitteilung: NBBL gGmbH


JBBL-Halbfinale: IBBA Berlin vs. Team ALBA Urspring

IBBA Berlin: Defensiv auf höchstem Niveau

Der Titelverteidiger ist wieder beim TOP4 vertreten. Was von vielen Beobachtern vielleicht als normal vorausgesetzt wird, ist im Falle von IBBA Berlin durchaus eine respektable Leistung. Nach dem Gewinn des U16-Titels, erfolgte bei den Hauptstädtern der große Umbruch, viele Leistungsträger verließen altersbedingt das Team.

„Das ist auch einer der Gründe, warum wir uns selbst im Laufe der Saison schwer getan haben, unseren Rhythmus zu finden“, weiß Trainer Kai Buchmann. „Die Mannschaft ist größtenteils neu zusammengestellt worden, insofern ist es keine Überraschung, dass bei uns lange nicht alles rund lief“. Dies hat die IBBA allerdings geschickt kaschiert: In Vor- und Hauptrunde kassierten die Berliner nur eine (bedeutungslose) Niederlage gegen die Piraten Hamburg. „Wir haben die knappen Spiele alle gewonnen. Dabei verfahren wir oft nach dem Motto ‘Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss’“, beschreibt Buchmann die Mentalität seines Teams, die ihn bisweilen einige Nerven kostete. „Es zeichnet uns sicher aus, jederzeit einen Gang höher schalten zu können. Andererseits hätten wir uns die ein, oder andere Zitterpartie ersparen können“, erinnert der Coach beispielsweise an die erste Playoff-Runde, in der die Berliner gegen die Baskets Akademie Weser-Ems das Hinspiel mit 19 Punkten Differenz verloren, um auf eigenem Parkett dann doch noch den Spieß umzudrehen.

Die Qual der Wahl

Diese bisweilen etwas lässige Einstellung, galt es für Buchmann in den zwei Wochen Vorbereitung auf das TOP4 noch auszumerzen, damit die IBBA ihre Chancen auf die Titelverteidigung wahren kann. Vom individuellen Potenzial bieten die Berliner vielleicht das Beste, was an diesem Wochenende bei der Endrunde zu sehen sein wird. „Was die Aufstellung angeht, habe ich oft die Qual der Wahl. Jeder hätte es von seinem Können her eigentlich verdient, in der Starting Five zu stehen“, sagt Buchmann. Aus dieser Fülle an Talent, die am besten funktionierende Mischung zu kreieren, ist die Hauptaufgabe des Ludwigsburger Headcoaches. Keine schlaflosen Nächte bereitet ihm die Abwehrarbeit seiner Mannschaft: „Defensiv spielen wir sicher auf absolut höchstem JBBL-Niveau“, ist Buchmann überzeugt. Im Vergleich zum 2010er Meister-Team habe man vielleicht nicht mehr den, oder die Überflieger“, dafür eine tiefere Bank. „Letztes Jahr haben unsere Nationalspieler Mauricio Marin und Robin Jorch dominiert, diesmal sind wir breiter aufgestellt“, so der Coach.

Offensiv viele Waffen

Im Halbfinale trifft der amtierende Meister auf das U16-Team von Team ALBA Urspring. „Eine sehr, sehr starke Erste Fünf“ hat Buchmann beim kommenden Gegner ausgemacht. Die Vorbereitung auf den zweiten „Wiederholungstäter“ – Urspring war neben der IBBA schon 2010 beim TOP4 dabei – wollten die Verantwortlichen des amtierenden Meisters aber nicht forcieren. „Wir konzentrieren uns in erster Linie auf unser Spiel. Wir haben in der Offensive viele Waffen, jeder kann scoren. Insgesamt denke ich, ist es für jeden Gegner schwer, gegen uns zu spielen“, sagt Coach Kai Buchmann mit dem Selbstbewusstsein des Champions.

Bonus: 2

...Spiele mit einem Ausgang von fünf, oder weniger Punkten Differenz, musste die IBBA auf dem Weg zum TOP4 lediglich bestreiten. In der Hauptrunde gab es einen 63:58-Auswärtssieg bei den Hamburg Sharks, im Playoff-Viertelfinale eine 62:63-Niederlage gegen die Köln 99ers. In aller Regel haben sich die Youngster von Coach Buchmann stets zum Erfolg verteidigt. Zieht diese taktische Ausrichtung auch im Halbfinale gegen die Offensiv-Maschinerie Ursprings und wie reagiert die IBBA, wenn die Partie am Ende eng wird?


Team ALBA Urspring: Kleine Rotation, große Ambitionen


An die Tatsache, dass die NBBL-Mannschaft aus Urspring Stammgast beim TOP4 ist, hat man sich schon gewöhnt. Nun schickt sich aber auch das JBBL-Team der Schelklinger an, einen ähnlichen Status zu erlangen. Zum zweiten Mal in zwei Jahren, schafften die U16-Jünglinge den Sprung in die Endrunde. „Das ist auch für uns eine Riesen-Überraschung“, sagt Headcoach Ralph Junge. „Wir wussten vor der Spielzeit, dass wir nur dünn besetzt sind. Wir wollten eine ordentliche Saison spielen und hatten keine großen Ambitionen“. „Ordentlich“ bedeutet für Urspringer Verhältnisse übersetzt: Das JBBL-Team kassierte während der gesamten Saison nur eine Niederlage im bedeutungslosen Spiel gegen den TSV Tröster Breitengüßbach. „Das ist sensationell“, zeigt sich Junge begeistert von seinen Schützlingen, die damit souverän wieder den Sprung unter die vier besten U16-Mannschaften Deutschlands geschafft haben. „Und wenn du bei so einer Endrunde dabei ist, willst du natürlich auch gewinnen“, lächelt der sportliche Leiter der Urspringschule verschmitzt.

Die hohe Fünf

Ohne den Bankspielern der Urspringer zu nahe treten zu wollen: Die Teilnahme am TOP4 hat der Klub fast ausschließlich der Ersten Fünf zu verdanken. Das weiß auch Ralph Junge: „Die Last trägt bei uns ganz extrem die Starting Five.“ Zaire Thompson, ein Riesentalent auf der Point Guard-Position und Center Gavin Schilling (2,02 Meter, beide 95er-Jahrgang), bestimmen das Spiel der Urspringer. Dazu gesellen sich mit Daniel Ivanov (Guard) und Nils Dejworek (Power Forward) zwei weitere Spieler des ältesten U16-Jahrgangs als wichtige Eckpfeiler. Ergänzt wird der JBBL-Kader mit Talenten des 96er- und 97er-Jahrgangs, die jedoch noch nicht so weit sind, um dauerhaft von der Bank aus, für Entlastung zu sorgen. So ruht die Verantwortung in erster Linie auf den breiten Schultern von Gavin Schilling, für den Double-Doubles die Regel und nicht die Ausnahme sind und Zaire Thompson, dem Junge eine große Zukunft auf der Spielmacher-Position prophezeit, „wenn er weiter so hart arbeitet, wie bisher“.

Klein, aber oho!

Im Halbfinale trifft das Team ALBA Urspring am Samstagmittag auf den amtierenden U16-Meister IBBA Berlin. Im Rahmen des Turniers „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin, holte Junge vor zwei Wochen ein paar Informationen über die „Akademiker“ ein, ohne sich ganz gezielt auf den Gegner vorbereiten zu wollen. „Die Jungs sind schon mit sich genug beschäftigt, da muss ich sie nicht auch noch mit Informationen über ihren Gegner bombardieren. Eine Zonenverteidigung ist sowieso nicht erlaubt, also brauchen wir uns darauf schon mal nicht vorzubereiten. Es wird darauf ankommen, die eigenen Dinge richtig zu machen“, meint Junge.

Generell zeigt sich der sportliche Leiter fasziniert, welche Erfolge die Urspring-Jugendmannschaften Jahr für Jahr einfahren. „Wir sind ein kleines Programm und haben nicht das Einzugsgebiet von Hamburg, Berlin oder München. Deswegen bin ich selber oft baff, wie erfolgreich wir sind“. Als wichtigsten Grund führt Junge an, dass „bei uns die Jugendarbeit an erster Stelle steht und dann erst die Senioren folgen. Bei Klubs der Beko BBL ist das verständlicherweise umgekehrt. Die Prioriäten liegen bei uns auf der Jugend, das und das Konzept `Urspringschule´ sind das Erfolgsgeheimnis Nummer eins“. Und außerdem, fügt Junge noch lächelnd an, „denke ich, dass wir Trainer hier ganz gute Arbeit leisten“.

Bonus: 15

...Double-Doubles legte Urspring-Center Gavin Schilling auf dem Weg zum TOP4 auf - in nur 20 Spielen. Angemerkt sei, dass der Youngster seine Durchhänger - auf hohem Niveau, wohlgemerkt - allesamt in der regulären Saison hatte und seit Beginn der Hauptrunde entsprechend zehn statistische Doppler in Serie produzierte. In den Playoffs kam Schilling auf einen Schnitt von 27,0 PpS und 15,5 RpS, wobei er pünktlich zur Endrunde seine Bestform gefunden zu haben scheint ... im letzten Viertelfinalspiel gegen Eintracht Frankfurt stellte er mit 24 „Boards” eine persönliche Bestmarke auf.

Pressemitteilung: NBBL gGmbH


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