Knights-Coach Ignjatovic erwartet in Würzburg eine Reaktion

Donnerstag, 27.01.2011

Foto: Kirchheim Knights

Copyright: BBA & Ihre Partner

Foto: Kirchheim Knights

Nach der bitteren Heimniederlage gegen Chemnitz bekommen es die Kirchheim Knights am Sonntag um 16.00 Uhr in Würzburg mit dem nächsten Spitzenteam in der 2. Bundesliga Pro A zu tun. Die s.Oliver Baskets stehen mit nur drei Niederlagen auf dem zweiten Tabellenplatz und haben in eigener Halle seit über einem Jahr nicht mehr verloren. Die Ritter hingegen erlebten vergangenes Wochenende einen echten Tiefpunkt, sodass die Rollen für Sonntag klar verteilt sind. „Nach dem Chemnitz-Spiel wäre es vermessen gegen Würzburg irgendwelche Sprüche zu klopfen. Wir wollen einfach nur besser spielen als zuletzt und wieder vom Boden aufstehen“, so Headcoach Frenkie Ignjatovic.

Es war das Spitzenspiel des 17. Spieltags und es sollte das packende Duell um Platz drei werden, am Ende wurde die Partie gegen Chemnitz jedoch zum Debakel für die Kirchheimer Basketballer. Mit 72:98 mussten die Knights vergangenen Sonntag die höchste Niederlage seit dem 2.Liga-Aufstieg hinnehmen, sodass die Enttäuschung im Anschluss groß war. Besonders für Headcoach Frenkie Ignjatovic war die Niederlage nur schwer zu verdauen. „Die ersten zwei Nächte habe ich kaum geschlafen. Chemnitz hat uns vor eigenem Publikum eine ganz bittere Niederlage zugefügt, damit umzugehen war nicht einfach. Bei uns konnte leider kein einziger Spieler am Limit spielen, während die 99ers einfach eine sehr gute Leistung abgeliefert haben. Das Ergebnis war dann letztlich kein Wunder“, so die Analyse des Kirchheimer Trainers, der von seiner Mannschaft nun die viel zitierte Trotzreaktion fordert.

Die Knights haben allerdings auch gar keine andere Wahl als nun die Flucht nach vorne anzutreten, werden Tomasevic & Co. am Sonntag doch beim Tabellenzweiten aus Würzburg erwartet. Die Unterfranken stehen hinter Tabellenführer München, dem man in eigener Halle die bislang einzige Saisonniederlage zufügen konnte, auf dem zweiten Rang und verfügen dabei über die drittbeste Verteidigung der Liga. Im Angriff beginnt bei den Baskets alles mit Aufbauspieler Lee Jeka, der durchschnittlich starke 15,2 Punke und 5,2 Assists auf seinem Konto verbuchen kann, während die beiden ehemalige Beko BBL-Profis Jonathan Levy (13,3) und Ivan Elltiott (11,9) ebenfalls zweistellig punkten. Die große Stärke des Würzburger Kaders ist jedoch seine Ausgeglichenheit. Pele Paeley (8,3), Sacha Kesselring (7,3), Torvoris Baker (6,5), Christoph Henneberger (5,8), Frieder Diestelhorst (5,0), Dimitry McDuffie (4,8), Chris Heinrich (4,8), Tristan Blackwood (4,4), Michael Fleischmann (3,5) und der erst kürzlich nachverpflichtete Ex-Knights Kevin Wysocki (9,0) - das Aufgebot der Franken ist an Tiefe kaum zu überbieten, sodass Trainer Marcel Schröder eine Vielzahl von Möglichkeiten bereit stehen.

„Wir spielen am Sonntag gegen einen sehr starken Gegner, der jede Position doppelt und dreifach besetzt hat. Hinzu kommen der Heimvorteil und das erstklassige Umfeld. Das wird eine große Herausforderung für uns“, so die Ignjatovics Einschätzung für Sonntag. „Nach dem Spiel gegen Chemnitz ist Würzburg eigentlich kein Maßstab für uns, deshalb ist unser Ziel ganz einfach besser zu spielen. Ich will eine Reaktion sehen!“ Kirchheim wird am Sonntag also als Außenseiter nach Unterfranken fahren und versuchen mit einer Leistungssteigerung die Pleite von vergangener Woche vergessen machen. Spielbeginn in der s.Oliver Arena ist um 16.00 Uhr.


Kommentare


« zurück