Und wieder eine lange Fahrt gen Osten - Knights vor schwerer Aufgabe in Chemnitz

Freitag, 27.03.2009

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Die langen Auswärtsfahrten brachten den Kirchheimer Korbjägern zuletzt nur Misserfolge: gegen Jena und Weißenfels war nichts zu holen für die Jungs von Trainer Frenki Ignjatovic. Dieser hofft aber, dass der fulminante Sieg gegen Hagen noch nachwirkt und die Beschwerden der fünfstündigen Fahrt neutralisieren wird. Ein ist aber klar, die Knights werden auf hoch motivierte NINERS treffen, die sich für die klare Hinspielniederlage revanchieren möchten.

Große Zufriedenheit herrschte in dieser Woche bei den Knights-Geschäftsführern Stefan Schmauder und Siegfried Meissner: der unerwartete und knappe Erfolg gegen die Hagener Feuervögel hob die Stimmung und brachte nochmals richtig Schwung in die Arbeit rund um die Geschäftsstelle. Neben den restlichen Saisonspielen drehen sich viele Gespräche um Lizenzen, Spielerverträge und Sponsorenbetreuung. „Es ist manchmal nicht einfach, nach einer kräftezehrenden Saison den nötigen Weitblick und die Ideen für Konzepte aufzubringen“, gibt Siegfried Meissner zu „wenn man aber das Team so toll spielen sieht wie am vergangenen Sonntag, dann geht man gleich wieder mit mehr Elan an die Arbeit.“ Der Lizenzantrag wird noch in dieser Woche versandt, dann ist dieses Thema vorläufig vom Tisch.

Sportlich lief in dieser Woche bisher alles nach Plan bei den Rittern: ungewöhnlich viele Spieler standen Ignjatovic im Training zu Verfügung – für ihn die beste Voraussetzung für eine gute Spielvorbereitung. Die taktische Marschroute steht für den Trainer fest: „Beim Hinspiel konnten wir den pfeilschnellen Dustin Pfeifer (14,2 PpS, 5,7 Assists) nahezu neutralisieren“, stellt Ignjatovic fest und hofft, dass dies in Chemnitz ebenfalls gelingen wird. Schlussendlich möchte der Knights-Trainer aber, dass seine Jungs ihre eigenen Stärken ausspielen und der Begegnung ihren Stempel aufdrücken. Er setzt weiterhin darauf, dass sich die jungen Talente Heyden und Chennoufi im ausgewogenen Team voll entfalten können. Das Auftreten seiner Mannschaft am letzten Sonntag macht Lust auf mehr. „So eine Leistung wie gegen Hagen kann man nicht jede Woche bringen. Ich bin aber zuversichtlich, dass vor allem Ziyed Chennoufi mit neuem Selbstvertrauen in die kommenden Spiele gehen wird“, meint Ignjatovic.

Neben dem genannten Aufbauspieler Pfeifer und dem US-Center Nate Gerwig, der durchschnittlich 15,4 Punkte pro Spiel erzielt und 8,5 Rebounds holt, ist Nikita Khartchenkov der auffälligste Spieler der NINERS. Der A2-Nationalspieler ist Topscorer seines Teams und glänzt durchschnittlich mit 18,6 Punkten sowie seiner Treffsicherheit jenseits der Dreierlinie. Sein Einsatz ist jedoch aufgrund einer Verletzung noch unsicher. Wie gut das Team ohne ihn auskommen kann zeigt aber die Bilanz des letzten Spiels: gegen Bremen gewannen die Schützlinge von Trainer Anton Mirolybov klar mit 85:62. Gleich fünf Spieler punkteten zweistellig und sprangen für den verletzten Khartchenkov in die Bresche.

Der Ausgang des Aufeinandertreffens des Fünftplatzierten gegen den Siebten der Tabelle ist offen - die durchschnittlich 1.500 Zuschauer, die in Chemnitz regelmäßig ihre Mannschaft anfeuern, dürfen eine spannende und punktereiche Begegnung erwarten. Beide Teams erzielen im Schnitt über 80 Punkte pro Spiel. Schade nur, dass aufgrund der langen Fahrtstrecke und des Sonntagtermins nur wenige Kirchheimer Fans den weiten Weg in die Richard-Hartum-Halle antreten werden.

Am Samstag von 13:00 bis 18:00 Uhr können aber vor allem die jugendlichen Fans ihre Ritter abseits der Spielhalle treffen: beim Knights-Event im Funpark Köngen sind die Basketballer voll und ganz für die Besucher da. Weitere Infos sind auf der Knights-Homepage unter www.kirchheim-knights.de zu finden.


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