Knights wollen in Heidelberg auf die Siegerstraße zurückkehren
Donnerstag, 04.03.2010

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Serie reisen die Kirchheim Knights am Sonntag zum Auswärtsspiel nach Heidelberg. Beim zehntplatzierten USC gehen die Ritter erneut ersatzgeschwächt in die Partie und müssen sowohl auf die verletzten Ziyed Chennoufi und Tim Koch, als auch auf Doppellizenzspieler Phillipp Heyden verzichten. Trotzdem soll im vorerst letzten Baden-Württembergischen Duell wieder ein Sieg her um sich mit einem Erfolgserlebnis für das Ligafinale in der Pro A zu rüsten.
Während Tim Koch langsam wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen kann und seine Rückkehr möglicherweise schon kommendes Wochenende bevorsteht, steht der Zeitpunkt für das Comeback für Ziyed Chennoufi nach seinem Bandscheibenvorfall noch in den Sternen. Ähnlich wie bei Koch seiner Zeit war die Verletzung für Chennoufi ein herber Rückschlag, hatte sich der 20-Jährige doch gerade einen festen Platz in der Rotation des Bundesligisten EnBW Ludwigsburg erarbeitet um auf dem besten Weg zu sein sich in der Beko BBL zu etablieren. Bis Chennoufi jedoch einen neuen Anlauf in Deutschlands höchster Spielklasse nehmen kann, wird der Flügelspieler den Kirchheimer Basketballern nicht zur Verfügung stehen, sodass die Mannschaft von Headcoach Frenkie Ignjatovic am Sonntag wieder ersatzgeschwächt in die Partie gehen wird, zumal auch Phillipp Heyden aufgrund einer Überschneidung mit dem Ludwigsburger Kooperationspartner nicht im Aufgebot für das Spiel in Heidelberg stehen wird.
Nichts desto trotzt reisen die Knights hoch motiviert ins Badische um nach zuletzt zwei Niederlagen in Serie wieder in die Erfolgsspur zurück zu kehren. Den letzten Feinschliff will Ignjatovic dabei in einer zusätzlichen Trainingseinheit am Samstag vornehmen um sein Team optimal auf die schwere Aufgabe im Heidelberger Olympiastützpunkt vorzubereiten, nachdem man im Hinspiel eine 105:98 Niederlage hat hinnehmen müssen. In einer temporeichen Partie avancierte damals Jibril Hodges mit 37 Zählern zum Matchwinner für das USC-Team, während Oliver Komarek und Lyndale Burleson ebenfalls über 20 Punkte erzielten um ihrem Ruf als eines der besten Scoring-Trios der Liga gerecht zu werden. Unterstützung erhalten die drei von den US-Boys Eric Vierneisel und Darrin Williams sowie den deutschen Leistungsträgern Sebastian Adeberg und Danilo Barthel. Diese überaus effektive 7er-Rotation hat Heidelberg mittlerweile auf den zehnten Tabellenplatz geschossen um sich mit vier Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz in relativ gesicherten Bahnen zu bewegen.
Ignjatovic und seine Spieler wissen was auf sie zukommt, daher will man von Anfang an konzentriert zu Werke gehen um die kleine Negativserie von zwei sieglosen Spielen hintereinander schnell vergessen zu machen. Mit einem Sieg soll außerdem neues Selbstvertrauen für den Schlussspurt in der Pro A gesammelt werden, denn die Kirchheimer haben in den verbleibenden sieben Partien noch ein schweres Restprogramm zu bestreiten, das unter anderem Heimspiele gegen die Topteams aus Cuxhaven, Bayreuth und Homburg beinhaltet. Jetzt gilt es aber erst einmal am Sonntag erfolgreich aus Heidelberg zurück zu kehren, diese Aufgabe wird schon schwer genug für die angeschlagenen Ignjatovic-Schützlinge.