Heimspiel gegen Cuxhaven läutet schweres Restprogramm ein

Donnerstag, 11.03.2010

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Nachdem die Mannschaft von Headcoach Frenkie Ignjatovic vor zwei Wochen gegen Essen die erste Niederlage vor eigenem Publikum im Jahr 2010 hinnehmen musste, meldeten sich Tomasevic & Co. vergangenen Sonntag eindrucksvoll zurück und besiegten den USC Heidelberg nach Verlängerung mit 97:95. Nach 23 Spieltagen steht man somit auf einem hervorragenden vierten Tabellenplatz, ehe es die Ritter in den kommenden Wochen mit den Topteams der Pro A zu tun bekommen. Den Anfang macht dabei am Samstag das Duell mit den Cuxhaven BasCats (Spielbeginn 19.30 Uhr), wobei die Knights voraussichtlich auf Kapitän Radi Tomasevic verzichten müssen.

Während am Samstag der Tabellenzweite aus Cuxhaven zu Gast ist, bringen auch die restlichen Heimspiele der Knights gegen Bayreuth (1.), Chemnitz (7.) und Homburg (3.) attraktive Gegner in die Sporthalle Stadtmitte. Zusammen mit den Auswärtsspielen in Osnabrück (11.), München (6.) und Hannover (10.) ergibt sich daraus ein schweres Restprogramm für die Ritter, zumal man dabei gänzlich auf den verletzten Ziyed Chennoufi verzichten muss und nur eingeschränkt auf Phillipp Heyden zurückgreifen kann, während die Rückkehr von Tim Koch kurz bevor steht. Zu allem Überfluss hat sich nun jedoch auch noch Kapitän Radi Tomasevic in die Verletztenliste eingetragen. Der Kapitän erlitt beim Auswärtsspiel in Heidelberg einen Bluterguss im Knie, eine Zerrung des Wadenmuskels sowie eine Dehnung  des Innenbandes im Sprunggelenk nachdem USC-Forward Jens Hirschberg unglücklich auf Tomasevic geflogen war, sodass der Aufbauspieler am Samstag aller Voraussicht nach nicht zum Einsatz kommen wird. Eine endgültige Entscheidung ob der Kapitän gegen Cuxhaven mitwirken kann oder nicht wird aber frühestens für Freitag erwartet. Trotz der widrigen Umstände beschleicht Headcoach Frenkie Ignjatovic im Hinblick auf das Saisonfinale in der Pro A vor allem ein Gefühl: Vorfreude. „Ich denke dass in den kommenden Wochen keiner meiner Spieler eine Motivationshilfe brauchen wird. Wir sind allesamt heiß darauf gegen die Topteams anzutreten und werden versuchen in den letzten sieben Spielen noch einmal alles aus uns heraus zu holen.“

Den Anfang macht heute also das Duell gegen die BasCats aus Cuxhaven. Mit achtzehn zu fünf Siegen stehen die Norddeutschen momentan mit zwei Punkten Vorsprung auf Verfolger Homburg auf dem zweiten Tabellenplatz, mussten vergangenes Wochenende gegen die Braves jedoch eine deutliche 103:89 Niederlage hinnehmen. Cuxhaven wird daher hoch motiviert nach Kirchheim reisen und mit aller Macht versuchen zu verhindern das erste Mal in dieser Saison zwei Spiele hintereinander zu verlieren. Im Hinspiel waren die BasCats damit erfolgreich und Kirchheim wurde nach der Niederlage gegen Homburg mit 86:76 in die Schranken gewiesen. Heute wie damals setzen die Nordlichter dabei große Stücke auf ihr US-amerikanisches Quartett, das zusammen für fast drei Viertel aller Cuxhavener Punkte verantwortlich ist. Unterstützung erhalten Jeka (19,3), Dorris (18,6), Williams (14,0) und Fuller (12,8) derweil von Ex-Knight Sascha Kesselring (7,6) sowie den Scharfschützen Andreas Hasenkamm (7,5) und Patrick Wischnewski (6,8).

Headcoach Frenkie Ignjatovic hat großen Respekt vor den athletischen BasCats und sieht seine Mannschaft im Duell gegen den Tabellenzweiten gerade im Hinblick auf die möglichen Ausfälle von vier Stammspielern in der Außenseiterrolle. Trotzdem werden die Knights um den in den letzten Wochen blendend aufgelegten Cedric Brooks am Samstag alles daran setzen gegen die Nordlichter als Sieger vom Feld zu gehen um das schwere Restprogramm mit einem Erfolgserlebnis zu beginnen.


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