Marbacher Schul-Cup: Dribbeln, passen, werfen – Korb!

Montag, 07.12.2009

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Der Marbacher Basketballprofi Philipp Heyden und seine Kollegen Richard Chaney und Michael Haynes von ENBW Ludwigsburg beim Schul-Cup in Marbach
"Wann hast du mit Basketball angefangen?“ fragte einer der Sechstklässler des FSG Marbach den 2.06 m langen Philipp Heyden  „Mit 10 Jahren“ antwortete der ENBW Basketballprofi „und zwar genau hier in der Stadionhalle.“ 

Das fanden die über 60 Kids, die am Freitagmittag ebendort fast alle zum ersten Mal überhaupt an einem Basketballturnier teilnahmen, ziemlich cool und fragten ihn und beiden anderen ENBW-Profis Richard Chaney und Michael Haynes einige Löcher in den Bauch. Gelegenheit dazu gab’s  im Rahmen des ersten Basketball-Schul-Cups, den die Basketballabteilung des TV Marbach zusammen mit dem Friedrich-Schiller-Gymnasium und der Basketballakademie Ludwigsburg veranstaltete. Schule und Verein sind Partner der Akademie, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Basketballsport hier in der Region zu fördern und die Kinder für diesen schnellen und spannenden Teamsport zu begeistern.
Wenn man in die Gesichter der jungen Sportler sah, gelang dies dem Headcoach der Basketballakademie Ludwigsburg, Tobit Schneider, bereits mit dem Aufwärmtraining.  Das ließ im wahrsten Sinn des Wortes keinen kalt, denn der Coach ließ die Kids quer durch die Halle sausen, mit einem oder gar mit zwei Bällen dribbeln oder gar mitten aus dem Lauf heraus abstoppen, auf alle Viere sinken und Nase oder Ohr an einen ruhenden Ball legen. Von Tobit Schneider frisch mit dem Dribbeln, Passen und Werfen vertraut gemacht, stürzten sich die Sechstklässler umgehend mit viel Energie in ihre Spiele.  
Nach der Gruppenphase des Turniers gab‘s eine Pause, in der die Profis sozusagen zum Aufwärmen von Ute Weissenberger, Sport- und Englischlehrerin am FSG, die die Verbindung zur Basketballakademie betreut,  interviewt wurden. So erfuhren die Kinder aus erster Hand, wie viele Trainingseinheiten die Profis absolvieren und dass eine gesunde ausgewogene Ernährung extrem wichtig für Sportler ist. Das anschließende Fragenfeuerwerk parierten Philipp Heyden, Michael Haynes und Richard Chaney geduldig und mit viel Humor. Sie verrieten ihre Lieblings-Rapper ebenso wie ihre Lieblingsspieler und –teams in der amerikanischen Basketballliga NBA. Bei der Frage nach der Körper- und der Schuhgröße ging dann schon mal ein Raunen durch die Reihen und zum Abschluss der Fragestunde stürmten alle Richtung Spieler, um ein Autogramm zu ergattern.
Und dann gab’s die „Rasende Emma“ mit Profis. Je ein Teamvertreter und die drei Profis stellten sich hintereinander auf und Philipp Heyden erklärte was zu tun war. „Versucht einfach, immer schneller als euer unmittelbarer Vorder- bzw. Hintermann den Ball in den Korb zu bekommen“. Einige der Basketballneulinge hielten sich in diesem kleinen Wettbewerb ziemlich gut ehe ganz zum Schluss dann doch Michael Haynes als Sieger übrig blieb.
In den anschließenden beiden Halbfinalbegegnungen coachten Michael Haynes und Richard Chaney jedes der Teams eine Halbzeit lang und hatten ebenso wie die Kinder sichtlich großen Spaß dabei. Mit viel Jubel wurden sie dann auch verabschiedet und das Turnier ging in seine Endphase. Über den ganzen Nachmittag hinweg hatten junge Spielerinnen und Spieler des TV Marbach jeweils ein Team geleitet, und standen manchem „großen“ Coach  in nichts nach. Jedes Team hatte drei Spiele absolviert, bis der Turniersieger feststand: Es war die Klasse 6a. Zweiter wurde die 6c und den dritten Platz belegte die 6f. Der Jubel  beim Siegerteam war groß, als es erfuhr, dass es bei einem der nächsten Bundesligaspiele mit den Profis in der Ludwigsburger Arena einlaufen darf. Aber auch alle anderen gingen bei weitem nicht mit leeren Händen nach Hause:  Tobit Schneider hatte für jedes Team einen Basketball der Basketballakademie mitgebracht und alle Teilnehmer erhielten einen Warengutschein vom Mamo Basketballshop.
„Wann ist für meine Altersgruppe Basketballtraining?“ fragte nicht nur Felix am Ende des tollen  Basketballnachmittags mit viel Bewegung und Spaß und den drei sympathischen Profis von der EnBW Ludwigsburg. Vielleicht kehrt Felix oder einer der anderen Teilnehmer in einigen Jahren ebenso wie Philipp Heyden als erfolgreicher Profi in die heimische Stadionhalle zurück…


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