Die Basketball-Oberliga-Herren finden nicht zu ihrem Spiel

Mittwoch, 11.11.2009

Copyright: BBA & Ihre Partner

In Rottenburg mussten die BG-Basketballer zum einen wieder auf Teile der Mannschaft verzichten und zudem fand man kein Mannschaftsspiel. Mit Timo Lutz und Olaf Lemp fehlen immer noch 2 Spieler verletzungsbedingt und Sebi Konradi geht dem Ende seines Studiums entgegen und legte deshalb eine Spielpause ein. Das Spiel verlor man letztendlich im ersten Viertel, da man zur schlechten Teamleistung auch noch wenig Einsatz in der Abwehr zeigte.

Durch eine Abwehrvariante der Gastgeber machten die BG-ler viele Abspielfehler und so kamen die Rottenburger zu einigen leichten Korbwürfen. Ausserdem suchten die Tamm/Bietigheimer zu wenig das Zusammenspiel, so dass sie kaum zu guten Würfen kamen. Damit ging letztendlich die hohe Führung der Gastgeber mit 34:14 nach 10 Minuten auch in Ordnung. Den BG-lern war klar, dass sie keinesfalls schlechter sind wie die Rottenburger, aber mit so viel individuellen Fehlern und so wenig Zusammenspiel ist es in der Oberliga eben gegen jeden Gegner schwierig.
Im zweiten und dritten Viertel dann kleiner Fortschritt. Zwar knacken die BG-ler jetzt die Ganzfeld-Verteidigung, aber zu Korberfolgen kamen sie auch nicht so häufig, da man nur selten zwingende Chancen herausspielte. Jetzt konnte wenigstens mit dem Gastgeber mitgehalten, aber der deutliche Vorsprung nicht verringert werden. Weiterhin zu viele Fehler verhinderten dies.
In den letzten 10 Minuten ging den BG-lern dann auch noch die Puste aus, so dass Rottenburg den Abstand noch mal vergrössern konnte und mit 93:65 gewann. Für die BG-ler ist klar, dass solche Niederlagen nicht sein müssen. Mit einer besseren Verteidigung, wie sie zum Beispiel gegen Fellbach oder auch Möhringen gezeigt wurde, könnte man Rottenburg deutlich unter 80 Punkten halten. Und im Angriff müssen die BG-Spieler jetzt endlich das umsetzen, was im Training einstudiert wird, damit gute Würfe herausgespielt werden und die Spieler ihre Stärken nutzen können. Das sollten sie schleunigst umsetzen, denn sonst verliert man bald den Anschluss an die Tabellenmitte. Einfacher wird die Situation nicht, da eben immer wieder Spieler, vor allem berufsbedingt, fehlen. Damit müssen die BG-ler leider leben, der Beruf geht eben vor, denn letztendlich ist Basketball bei allen BG-lern eben „nur“ Hobby.


Kommentare


« zurück