BG Tamm/Bietigheim scheitert in 2. Pokalrunde
Donnerstag, 12.11.2009

Die BG Tamm/Bietigheim scheiterte in der zweiten Pokalrunde. Trotz eines vielversprechenden ersten Viertels konnte sich die BG Tamm/Bietigheim am vergangenen Mittwoch gegen den Regionalligist aus Fellbach im Nachholspiel nicht durchsetzen: Die stark dezimierte Heimmannschaft verlor mit 96-67.
Das Verletzungspech scheint der BG fest an den Füßen zu kleben. In die Lazarettliste trugen sich vor der Begegnung weitere Spieler ein: der Aufbauspieler Andi Schubitschew und Center Dirk Wunderlich. Hinzu musste man auch noch den Ausfall von Max Gerber verzeichnen, der aber aus beruflichen Gründen nicht dabei sein konnte. Insgesamt fehlten dem Coach Halli Eigel fünf Spieler, vier davon aus der „Starting Five“.
Trotz dieser Situation war die BG nach dem Sprungball die klar bessere Mannschaft. Vor allem in der Offensive war man überraschenderweise sehr variabel und frappierte den Favoriten mit der verdienten 27-21 Führung nach der Anfangsperiode.
Die Gäste, sich langsam von diesem starken Schlag erholend, veränderten nach dieser Phase ihre Verteidigungstaktik – diese Entscheidung markierte den Wendepunkt des Geschehens. Die BG verlor ihren Spielfluss und vermisste vor allem die gute Trefferquote aus der Distanz, die man noch wenige Minuten zuvor eindrucksvoll demonstrieren konnte. Dennoch blieb die Partie mit dem 38-41 Halbzeitstand noch spannend.
Nach dem Seitenwechsel behielt das Spiel ihre lineare Tendenz, die ihren Anfangspunkt im zweiten Viertel genommen hatte, bei: Fellbach setzte sich in den schnellen progressiven Zug zum Erfolg, die BG stieg in eine regressive Rakete mit Endstation „Pokal-Aus“.
10 Minuten vor dem Ende lag man mit 63-53 hinten und hoffte noch auf eine Wunderlösung der Probleme, die sich aber im Sekundentakt eher vermehrten. Eindimensional und einfallslos versuchte man, die Verteidigung der Gegner zu durchbrechen. Bis zum Umfallen hielt man an einem einzigen System fest und schien dabei nicht zu erkennen, dass die Spielzüge schon längst durchschaut worden waren. Im Laufe des letzten Abschnitts ließen auch die Kräfte nach und somit summierten sich das profane Angriffsspiel und die müde Verteidigung zu einem 33-14 Viertel und letztendlich zu einem etwas zu deutlich ausfallenden 96-67 Endergebnis.
BG Tamm/Bietigheim: Kandlbinder (6 Punkte), Chamaoun (10), Petricevic (2), Djerke (12), Barthruff (11), Konradi (22), Gehring (4), Krist.
SV Fellbach: Kari (17), Opitz (21), Nenz (12), Ay (3), Vidacak (6), Sieghart (14), Pohler (12), Petersen (11).

