Sensationssieg verpasst!

Freitag, 25.11.2011

Nach der knappen Niederlage gegen Marbach im vergangenen Heimspiel, war Ludwigsburg gewarnt vor den spielstarken Mamos aus Freiberg. So war also alles angerichtet für das Top-Spiel am Samstagabend. Nur die Korbanlage in der Wasenhalle hatte andere Pläne, sodass man kurzerhand in die kleinere Turnhalle an der Kasteneckschule umziehen musste.

Mit einer viertel Stunde Verspätung schmiss der Unparteiische den Ball zum „Tip-off“. Die sehr zahlreich erschienenen Zuschauer sahen ab der ersten Sekunde eine „heiße“ Freiberger Basketballmannschaft. Sie wollten unbedingt gewinnen, denn zu tief saß die knappe Niederlage gegen Marbach. Nach 3 Minuten stand es 5:2 für die Hausherren aus Freiberg. Vor allem Philip Pawlowski zeigte in der Anfangsphase, dass er heute nicht verlieren wollte. Es entwickelte sich ein Spiel auf einem hohen Niveau: schöne Fastbreaks, 3-Punkte Würfe und kluge Pässe waren auf beiden Seiten zu sehen. Flügel-Talent Colin Kater wurde teilweise von 3 Ludwigsburger verteidigt und fand selten ins 1-gegen-1. Am Ende des ersten Viertels stand es dann 21:16 für die Mamo Baskets. Coach David war sehr zufrieden mahnte aber, dass man den Gegner nicht unterschätzen sollte und weiter hart spielen müsse, um zu gewinnen. Die Ludwigsburger erhöhten das Tempo und gingen durch einen 10:2-Lauf wieder in Führung. Die Intensität wuchs mit jeder Minute und auch die starken Sascha und Joshua konnten sich immer mehr Rebounds unter dem eigenen Korb sichern. So kämpfte man sich Stück für Stück heran und schaffte zur Halbzeit noch den Ausgleich zum 33:33.


Auch nach der Halbzeit blieb es ein hochklassiges Basketballspiel. Coach David musste dann die Aufstellung korrigieren, nachdem Ludwigsburg ohne „echten“ Center spielte. So musste der noch in der U14 spielende Fekre auf der Centerposition aushelfen, da Sascha und Patrick nichts gegen ihre kleineren und schnelleren Gegenenspieler ausrichten konnten. Mit einem 4-Punkte-Rückstand ging es dann in das Schlussviertel.


Man merkte, dass der Druck enorm und die „Akkus“ leer waren. Es gelang auf beiden Seiten nicht mehr viel. Die Zuschauer heizten ihre Mannschaften weiter an. Zu viel hatte man bis dahin geleistet, um doch nicht zu gewinnen. Flügel-Ass Marc Rupp und Aufbauspieler Philip Pawlowski zeigten in der Schlussphase eine extrem gute Verteidigungsleistung, doch die Wurfquote war nicht mehr so hoch wie in den vergangenen Vierteln. Am Ende verloren die Freiberger knapp mit 58:65 in einer Partie, die keinen Verlierer hätte haben dürfen.


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